Leserbrief

Zur Raddemo im Tunnel

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Ich habe am Freitag an der Raddemo durch den Gmünder Tunnel teilgenommen, nachdem ich zuvor gezögert hatte. Ausschlaggebend war für mich letztlich die Erinnerung daran, dass der OB den Tunnel für eine Party sperren wollte, was kein Problem zu sein schien, und die unfassbare Summe von über 20 Millionen Euro für den vierspurigen weiteren Ausbau der B29 zum Bahnhof Essingen (also knapp 2 Millionen Euro für 100 Meter!

!!). Dafür, dass wir dann woanders wieder im Stau stehen und enorme Schadstoffe produziert werden, mit denen wir die so dringend nötigen Klimaziele nicht erreichen werden.

Ich habe am Freitag an der Raddemo durch den Gmünder Tunnel teilgenommen, nachdem ich zuvor gezögert hatte. Ausschlaggebend war für mich letztlich die Erinnerung daran, dass der OB den Tunnel für eine Party sperren wollte, was kein Problem zu sein schien, und die unfassbare Summe von über 20 Millionen Euro für den vierspurigen weiteren Ausbau der B29 zum Bahnhof Essingen (also knapp 2 Millionen Euro für 100 Meter!!!).

Dafür, dass wir dann woanders wieder im Stau stehen und enorme Schadstoffe produziert werden, mit denen wir die so dringend nötigen Klimaziele nicht erreichen werden. Zeichen einer Verkehrspolitik von gestern mit den falschen Prioritäten: Vorfahrt fürs Auto.

In Gmünd wurde und wird seit Jahrzehnten der umweltfreundliche Radverkehr nur im Schneckentempo gefördert. Als Beispiel hierfür möchte ich nur die unzureichenden und vor allem gefährlichen Wege zum Schulzentrum Strümpfelbach nennen, zu dem täglich Hunderte Schüler fahren müssen. Lasst uns von anderen Städten, die hier weiter sind, lernen und schneller vorangehen. Dazu braucht es aber nach der Erkenntnis den politischen Willen und vor allem den Mut. Auf diesen hoffe ich, nein, den erwarte ich eigentlich vom Gemeinderat und der Gmünder Stadtverwaltung.

PS: Ich bin Auto-, Bahn- und Radfahrer (und Fußgänger)

Thomas Hönig Schwäbisch Gmünd

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