Lesermeinung

Zur Schätteretrasse:

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Nach drei weiteren Diskussionsrunden in den Ortschaftsrats-gremien Unterkochen, Ebnat und Waldhausen zum Thema, ob die Schätteretrasse für den Radverkehr freigegeben werden soll, geht das unverantwortliche und von Taktiererei geprägte "Murmelspiel" des Oberbürgermeisters Rentschler in die nächste Runde.

Nach drei weiteren Diskussionsrunden in den Ortschaftsrats-gremien Unterkochen, Ebnat

und Waldhausen zum Thema, ob die Schätteretrasse für den Radverkehr freigegeben werden soll, geht das unverantwortliche und von Taktiererei geprägte "Murmelspiel" des Oberbürgermeisters Rentschler in die nächste Runde. Die Bürger fragen sich zu recht, was nun Herr Rentschler? Der OB sagte doch in der Ortschaftsratssitzung in Unterkochen: Es lägen zahlreiche Vorschläge auf dem Tisch und wenn es für eine Einziehung der Waldhäusersteige für den PKW-Verkehr keine Mehrheit gäbe, dann bleibe halt alles beim Alten. In Waldhausen wiederum sprach der OB von einem unlösbaren Zielkonflikt und man

müsse endlich aufhören, "uns zum Gespött" zu machen. (...) Und in der Sitzung in Ebnat ließ der Aalener Rathauschef die Katze vollends aus dem Sack, als er sagte: Die einzige Möglichkeit wäre ein Fußweg mit Freigabe für Radfahrer auf der Schätteretrasse. Und für eine schnelle Möglichkeit schlug er als "Turbo-OB" eine Verkehrsschau vor, die eine Freigabe der Trasse für die Entscheidungsträger empfehlen könnte. (...)

Die Vertreter der BI fragen sich, wie viele Klimmzüge noch nötig sind, um endlich gefasste Beschlüsse umzusetzen. Denn es wurden doch im Jahr 2017/2018 zwei "Runde Tische" unter Beteiligung von ausgewählten Fachleuten und Fachverbänden durchgeführt, wo klar entschieden wurde, dass die Trasse nicht ausgebaut werde und auch der Tunnel zubleibe. (...) Und zu hinterfragen muss auch erlaubt sein, welchen Stellenwert dem jüngsten einstimmigen Mehrheitsbeschluss des Ortschaftsrates Unterkochen beigemessen wird, der einen Ausbau und Radverkehr auf der Härtsfeldbahntrasse und auf Gemarkung Unterkochen ablehnte. (...) Der "GrüßGott-Weg" muss wieder der "Seele Unterkochen" gehören und nicht für eine weitere Spielwiese der Fahrradlobby einverleibt werden.

Karl Maier Aalen-Unterkochen

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