Lesermeinung

Zur Situation auf den GOA-Wertstoffhöfen:

  • Weitere
    schließen

Die Müllabfuhr muss auch in Epidemiezeiten funktionieren, sie zählt zur "kritischen Infrastruktur". Die auf den Wertstoffhöfen angeblich vom Gesundheitsamt vorgegebenen bürokratischen Blockaden müssten gar nicht sein, denn die Entsorgungshöfe sind im Freien.

Die Müllabfuhr muss auch in Epidemiezeiten funktionieren, sie zählt zur "kritischen Infrastruktur". Die auf den Wertstoffhöfen angeblich vom Gesundheitsamt vorgegebenen bürokratischen Blockaden müssten gar nicht sein, denn die Entsorgungshöfe sind im Freien. Ihr Personal ließe sich temporär kräftig reduzieren, ohne die Öffnungszeiten einzuschränken. Muss man wegen des Inkasso von Kleinstbeträgen dort in Zeiten einer Epidemie überhaupt Personal vorhalten? Kann man das nicht vorübergehend sein lassen? Busse und Züge fahren vorübergehend auch ohne Schaffner. (..) Die Verantwortlichen wundern sich, wenn Leute in Zeiten von Kurzarbeit Dinge angehen, die sonst liegen geblieben sind. Wer halbwegs gerade denkt, erwartet genau das! Den bürokratischen GOA-Sperrmüllservice mit gnädig gewährten Terminen meidet doch, wer kann. Jetzt erst recht! GOA-Manager fühlen sich mächtig, wenn sie lange Schlangen vor Entsorgungshöfen hervorrufen! Halten Sie das gar für "pädagogisch wertvoll"?

Adalbert Hanßen, Aalen

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL