Die Politik lässt Wirte im Stich

Zur Situation der Gastwirte:

  • Weitere
    schließen

Nichts wird´s heuer mit "Ozapft is". Dasselbe dürfte zum Leidwesen der über enorme Einkommenseinbußen klagenden Brauereien auch für Stadt-, Dorf- und Vereinsfeste gelten.

Nichts wird´s heuer mit "Ozapft is". Dasselbe dürfte zum Leidwesen der über enorme Einkommenseinbußen klagenden Brauereien auch für Stadt-, Dorf- und Vereinsfeste gelten. Wie steht es aber mit Restaurants, Biergärten und Bierkneipen? Ist auch für sie mittlerweile Hopfen und Malz verloren? Jedenfalls fühlen sich die leidgeprüften Wirtsleute von der Politik zurecht im Stich gelassen, weil an ihrem Lockdown-Status bisher nicht gerüttelt wurde und es an ermutigenden Perspektiven mangelte. Eine Prolongierung des Lockdown wäre für zahlreiche Pächter schlichtweg ein irreparabler Schlag ins Kontor. Allerdings habe ich meine Zweifel, ob durch die schrittweise Lockerung der Kontaktbeschränkungen sich an der aktuellen Notsituation der gastronomischen Betriebe substanziell etwas ändert und eine Pleitewelle von vermutlich astronomischen Ausmaßen abgewendet werden kann. Sollte das Regelwerk mit Sicherheitsabstand, Maskenpflicht und reduzierte Besucherzahl weiterhin strikt durchgezogen werden, so ginge das auf Kosten der Geselligkeit Eine derart sterile Wirtshausatmosphäre ist kein Anreiz für potenzielle Gäste.

Dr. Kurt-Helmut Scheidle

Zurück zur Übersicht: Leserbriefe

WEITERE ARTIKEL