Lesermeinung

Zur Verkehrsschau in Lautern

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Die Stadt Heubach hat das Landratsamt in einer Verkehrsschau darum gebeten, folgende Punkte zu überprüfen: 1. Verkehrssicherheit an der Ausfahrt Primalat in die Hohenroder Straße, 2.

Die Stadt Heubach hat das Landratsamt in einer Verkehrsschau darum gebeten, folgende Punkte zu überprüfen: 1. Verkehrssicherheit an der Ausfahrt Primalat in die Hohenroder Straße, 2. Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30kmh in der gesamten Hohenroder Straße, 3. Anbringen von Pollern in der Zimmergasse zur Sicherheit der Fußgänger. Herr Brütting bedankt sich im Zeitungsartikel vom 12. März beim Landratsamt (LA), dass nun alles umgesetzt wurde. Dies stimmt so nicht. In der Niederschrift des Landratsamts zur Verkehrsschau in Lauternheißt es, keine Genehmigung für 30kmh aus nachlesbaren Gründen für die gesamte Hohenroder Straße. Ausgenommen streckenbezogen im Bereich der Ausfahrt Primalat für mehr Sicherheit. An der Einfahrt Zimmergasse Hohenroder Straße gilt nach wie vor 50kmh. Poller in der Zimmergasse werden nicht genehmigt, da die enge Straße und der Gehweg noch enger und unfallträchtiger wird. Zu mehr Sicherheit an der jetzigen Ausfahrt, rät das LA dem Firmen-Inhaber mit Vorschlägen, wie das Sichtfeld verbessert werden kann. Ob das LA damit signalisiert, die jetzige Ein- und Ausfahrt beizubehalten anstatt einer Zufahrtsstraße vom Betriebsgelände zur Zimmergasse, sei dahingestellt. Man muss schon dreist sein, um einen vorhandenen Betriebs- Verkehr in der Ebene nun mit einer breiten Zufahrtsstraße bergauf in die 30er-Zone der Zimmergasse zu leiten. Landschaftsverbrauch, Versiegelung und Störung des Klein- Klimas werden nicht berücksichtigt. Dazu ist es notwendig, eine "Einfädelspur"! mit "Warteschleife"! anzulegen, da der tägliche Schwerlastverkehr, größere und kleiner LKW sowie Transporter keinen Gegenverkehr ermöglichen. Verkehrsstockungen, Lärmbelästigungen, Abgas- und Licht- emissionen sind für Anwohner von frühmorgens bis spätabends die Folge. All dies wird nicht ins Kalkül mit einbezogen. Warum eine Stadt dies zulässt, einen Satzungsbeschluss fasst, der allerdings noch nicht rechtskräftig ist, zeigt wenig Verantwortung, Rücksichtnahme und vorausschauende Planung. (...)

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