Lesermeinung

Zur Waldpflege der Stadt Aalen:

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Am alten Handelsweg, der auf Höhe Einmündung Burgstall- in die Langertstraße Richtung Unterkochen, oberhalb der Firmen Awus und SAR führt, wurden im Herbst 2018 etwa 20 und mehr kerngesunde, jahrealte Buchen und Ahornbäume geschlagen, sowie fast das ganze Unterholz und Gestrüpp entfernt.

Am alten Handelsweg, der auf Höhe Einmündung Burgstall- in die Langertstraße Richtung Unterkochen, oberhalb der Firmen Awus und SAR führt, wurden im Herbst 2018 etwa 20 und mehr kerngesunde, jahrealte Buchen und Ahornbäume geschlagen, sowie fast das ganze Unterholz und Gestrüpp entfernt. Seitdem ist von der vorher vielfältigen Vogelwelt nicht mehr viel zu sehen und vom sommerlichen Spaziergang im Schatten konnten wir uns in den beiden letzten Jahren auch verabschieden.

Zudem wurde der Weg damals, zum Ärgernis der vielen Spaziergänger, die diesen Weg benutzen, in einem skandalösen Zustand, aufgerissenem Schotterbelag und Furchen wie in einem Acker zurückgelassen.

Nun erleben wir ein Déjà-vu: In unmittelbarer Nachbarschaft des Wohnsitzes unseres Vorsitzenden der Grünen-Fraktion wurde hier noch brachialer als vor zwei Jahren abgeholzt. In ganz Deutschland wird, um der Waldschäden Herr zu werden, aufgeforstet – in Aalen wird zerstört.

Wir laden hiermit alle diejenigen, die sich noch an einen Wald unterhalb der Triumphstadt erinnern können, ein, sich dieses Drama einmal anzuschauen. Zudem fragen wir uns, ob den Verantwortlichen, die dieses Fiasko veranstaltet haben, das Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG), das seit dem 1. März 2010 in Kraft ist, am Arsch vorbei geht, oder ob nur der einzelne Bürger beim Schneiden seiner Hecken die Vorschriften des Vogelschutzes, das in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September gilt, zu beachten hat.

Klaus Ostertag

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