Umsorgt Kuno Staudenmaier über das Ehrenamt und die Aussichten für den „Himmelsgarten“ in Gmünd

Mehr als besenrein

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Kuno Staudenmaier.

Mit der Landesgartenschau 2014 hat die Stadt Schwäbisch Gmünd den Schalter umgelegt. Vorbei die Zeit, als sich 40-Tonner auf der B 29 durch die Stadt schlängeln, vorbei mit den traurigen Ecken rund um die Rems. Mit dem Stadtumbau wurde ganze Arbeit geleistet. Und Begeisterung geweckt. So viele Ehrenamtliche hat noch keine Landesgartenschau zuvor gesehen.

Vielen von ihnen hat das so großen Spaß gemacht, dass sie geblieben sind. Für andere ehrenamtliche Aufgaben in der Stadtgemeinschaft. Bei der Staufersaga 2016 etwa, beim Aufbau eines kleinen staufischen Museums im Fünfknopfturm, einem der Gmünder Stadttürme. Und natürlich bei der Remstal-Gartenschau 2019. Erwin Vogelmann ist auch nach zwei Gartenschauen voller Tatendrang, lässt sich die Aufsicht in „seinem“ Himmelsgarten nicht nehmen. Erholungssuchende profitieren davon. Vandalismus ist heute kein Thema, der Park wirkt, schwäbisch gesagt, besenrein. Mehr noch: Besucher sind dort nicht allein gelassen. Der Parkschützer kümmert sich, wenn mal ein Notfall auftritt, wenn Besucherinnen und Besucher Fragen haben. Und er ist oft umgeben von weiteren Ehrenamtlichen. Da gibt es den Freundeskreis Himmelsstürmer, der sich um den Aussichtsturm kümmert. Einen Freundeskreis fürs Backhäuschen, Ehrenamtliche rund um den Imkerpavillon und im Streuobstzentrum ist das ganze Wissen rund um die Obstbäume zuhause. Spätestens wenn Corona auf dem Rückzug ist, werden neben Erwin Vogelmann wieder viele weitere Ehrenamtliche vor Ort sein. In der „Dauer-Gartenschau“.

Die Oschtalbkoscht.

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