40 Kilometer zu Fuß rund um Heubach

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Start und Ziel von "Heubach wandert" am 17. April wird der Rosenstein sein. Hier die Ruine Rosenstein – aktuell im winterlichen Kleid –, davor die Brücke, der eiserne Steg, im Volksmund auch "Lügenbrücke" genannt.
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Was die Organisatoren von "Heubach wandert" am 17. April vorhaben. Wie die Stadt und der Gewerbe- und Handelsverein sie dabei unterstützen und was die Teilnehmer erwartet.

Heubach

Auf der Gemarkungsgrenze 40 Kilometer rund um Heubach wandern: Das haben sich die Mitglieder ders Vereins "Klabusterbeerenbande" in den Kopf gesetzt. Die neun ehemaligen oder noch aktiven Pfadfinder aus Heubach zwischen 24 und 36 Jahren sind seit vielen Jahren in der aktiven Läufergruppe organisiert. Es begann im Jahr 2007, als sie zum ersten Mal am "Ironscout" teilgenommen haben, einem bundesweiten 22-Stunden-Lauf, der von der Pfadfinderschaft St. Georg veranstaltet wurde. Der Ironscout ist zum festen Teil im sportlichen Kalender der Klabusterbeerenbande geworden, genau wie weitere Wandergroßveranstaltungen, zum Beispiel 100-Kilometer-Märsche. "Irgendwann haben wir uns gedacht, sowas können wir doch auch selbst organisieren", erzählen Fabien Friedel und Julian Steidle vom Vorstandsteam. "Wir wollen damit die Faszination Wandern in unserer herrlichen Heimat weiterverbreiten."

Rundweg um den Rosenstein

Die Veranstaltung "Heubach wandert" ist geplant für Samstag, 17. April. Start und Ziel der Wanderung ist auf dem Rosenstein. Los geht's um 8 Uhr, das Ziel ist von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Der Rundweg soll entlang der Heubacher Gemarkung verlaufen, etwa 780 Höhenmeter gilt es zu bewältigen. Der Streckenverlauf ist grundsätzlich klar, soll aber erst ein bis zwei Wochen vor der Veranstaltung offiziell veröffentlicht werden. Wichtig ist den Organisatoren, dass sie mit der Veranstaltung alle Interessierten ansprechen wollen. Klar, 40 Kilometer seien nicht wenig – ihrer Erfahrung nach aber auch für "Normalwanderer" machbar. Letztlich gehe es weder um Schnelligkeit, noch darum, sich so quälen. Sondern um den Spaß am Wandern, um den Austausch mit anderen und um die Freude, sich draußen in der Natur zu bewegen. Es soll jederzeit möglich sein, auf der Strecke auszusteigen. Die Strecke soll sowohl im Wald als auch auf freiem Feld verlaufen, von schmalen Pfaden bis zur breiten Straße.

Bislang sind zwei Verpflegungsstationen geplant, eine am Start- und Zielpunkt, eine in der Mitte bei etwa 20 Kilometern. Einige Heubacher Firmen, Vereine und Einzelhändler hätten sich schon bereit erklärt, zu helfen. Seit knapp vier Wochen sind die Organisatoren dabei, ihre Veranstaltung publik zu machen. 150 Wanderer haben sich bereits angemeldet, es bleibt also noch Platz für rund 100 weitere Teilnehmer. Bei einer solchen Zahl stellt sich die Frage, ob das unter Pandemie-Bedingungen überhaupt machbar ist. "Das ist definitiv problematisch", bedauern Fabien Friedel und Julian Steidle. Aktuell sei es ihnen wichtig, die Planung durchzuziehen und den Teilnehmern Lust auf das Event zu machen. Sollte der 17. April nicht zu halten sein, gebe es definitiv einen Ausweichtermin.

Simone Schurr, die als "Kümmerin" eine Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, Gewerbe- und Handelsverein und Bürgern sein will, findet Veranstaltungen wie diese genau richtig, um die Stärken Heubachs zu bündeln und kreative Ideen voranzubringen. "Wenn die Leute solche super Ideen haben, dann sollten wir das als Stadt und Handelsverein aufgreifen und unterstützen." Bislang ist geplant, dass die Stadt sogenannte Goodi-Bags, also Jute-Rucksäcke, wie es sie auch beim Bike the Rock gibt, zur Verfügung stellt. Die GHV-Mitglieder sind jetzt aufgerufen, diese mit Sachspenden zu füllen. "Also zum Beispiel Traubenzucker oder Blasenpflaster aus der Apotheke oder Wertmarken für ein Radler von der Brauerei", meint Simone Schurr. An der Verpflegungsstation sind Nahrungsmittel aller Arte gefragt, von Brezeln über Gemüse, Wurst und Käse bis zu Getränken. "Die ersten Rückmeldungen der GHV-Mitglieder stimmen mich zuversichtlich", sagt Simone Schurr. Die Veranstaltung soll übrigens keine Eintagsfliege sein, sondern ein fester Bestandteil des Heubacher Jahreskalenders werden.

Anmeldung und Infos auf der Seite www.heubach-wandert.de, E-Mail: info@heubach-wandert.de. Die Teilnahme kostet 20 Euro, angesprochen sind Wanderwillige jeden Alters.

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