41 000 Euro für größten Stadtbezirk

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Blick auf Wasseralfingen. Im Vordergrund der "Katzenbuckel".
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Die Stadt Aalen erhöht die Ortsbudgets. Warum Wasseralfingen eine höhere Summe erhält als alle anderen.

Aalen-Wasseralfingen. Das Ortschaftsbudget für die einzelnen Teilorte der Stadt Aalen soll ab kommendem Jahr erhöht werden. Insgesamt stellt die Stadt Aalen dann einen Betrag von 156 000 Euro zur Selbstverwaltung in den Teilorten zur Verfügung. Seither waren es insgesamt 149 000 Euro.

Die Stadt Aalen teilt der jeweiligen Ortschaft einen Sockelbetrab von 10 000 Euro zu, hinzu addiert sich ein Betrag, abhängig von der Einwohnerzahl. Wasseralfingen, Aalens größter Stadtbezirk, kann dann im Jahr 2023 über eine Gesamtsumme von 41 000 Euro eigenständig verfügen, ohne dass es einer Entscheidung des Aalener Gemeinderats bedarf.

Die Krux: Es können nur jeweils Einzelmaßnahmen bis zu einem Maximalbetrag von 7500 Euro umgesetzt werden. „Das macht die Sache schwierig für einen Ort in der Größe von Wasseralfingen“, merkte Ortsvorsteherin Andrea Hatam in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrats an. Wie auch Josef A. Fuchs (CDU) und Peter Ott (SPD) plädierte sie, diesen Höchstbetrag in Einzelfällen überschreiten zu dürfen.

OB Frederick Brütting indes betonte, dass es nicht angedacht sei, dass die Ortschaften damit ein Prestigeobjekt finanzieren oder Summen für eine größere Anschaffung ansparen. 

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