Aalen will mehr fürs Kneippen tun

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Im gesamten Stadtgebiet gibt es seither lediglich in Hofen (Foto) und in Unterkochen frei zugängliche Kneippanlagen.
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Der Aalener Gemeinderat steht einstimmig hinter dem CDU-Antrag, mehr Kneippanlagen zu bauen.

Aalen. Mehr Kneipp-Anlagen in der Gesamtstadt Aalen. Das fordert die CDU-Gemeinderatsfraktion. Einen entsprechenden Antrag hatte sie bereits im August an die Aalener Stadtverwaltung gerichtet. Der Aalener Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig hinter den CDU-Antrag gestellt.

„Wir wollen bei künftigen Planungen von Tourismusprojekten und Gewässerrenaturierungen den Bau von Kneippanlagen besser berücksichtigen“, signalisierte Oberbürgermeister Frederick Brütting. Um das Thema aufzugleisen, wolle die Stadtverwaltung zur nächsten Sitzung des Finanzausschusses drei Agenturen zur Vorstellung einladen.

Laut dem CDU-Antrag soll bei Renaturierungen von Flüssen und Bächen künftig gleichzeitig untersucht werden, ob sich dort auch eine natürliche Wassertretanlage bauen lässt. Der Bau dieser Kneippanlagen sei förderfähig, sofern sie überwiegend einer touristischen Nutzung dienen. Wie die Stadtverwaltung informiert, liegt die Landesförderung zwischen 30 und 60 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Gemäß dem CDU-Antrag sollen besonders die Potenziale in Fachsenfeld-Waiblingen in Verbindung mit dem Kochertal-Jagst-Radweg berücksichtigt werden sowie im Kurort Röthardt. Auch in dem von der CDU-Fraktion beantragten Verkehrs- und Naherholungskonzept für die Aalener Weststadt soll eine Kneippanlage vorgesehen werden. 

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