Aalener Schättere-Wirt eröffnet Bar in Heidenheim

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Joachim "Jo" Klutz, der seit eineinhalb Jahren die Aalener "Schättere" betreibt, streckt jetzt auch seine Finger nach Heidenheim aus. Dort hat er das ehemalige "Amadeus" in der Hinteren Gasse übernommen und eröffnet unter dem Namen "Cello - Wein & Co."

  Joachim Klutz übernimmt das vormalige "Amadeus" in der Hinteren Gasse mit neuem Konzept. "Cello - Wein & Co" nennt er das Lokal.  

Aalen/Heidenheim. Joachim "Jo" Klutz, Pächter und Wirt der Aalener Schättere, übernimmt das vormalige "Amadeus" in der Hinteren Gasse 29 in Heidenheim und eröffnet eine Bar mit neuem Namen und neuem Konzept. Das berichtet die Heidenheimer Zeitung, „Cello – Wein & Co.“ heißt das Lokal, wobei das Co für Cocktailbar steht. „Wir bleiben klassisch, nicht so viel Chi-Chi“, sagt Klutz.

In Aalen hat sich Joachim Klutz als Gastronom längst einen Namen gemacht. In der Kocherstadt betrieb er schon die Havanna Bar, die Bierhalle, und entwarf dann im ehemaligen „Ostertag“ eine Event-Location, aus der er im November 2019 ausstieg, um sich der Schättere-Wirtschaft anzunehmen.

Warum nun der Standort Heidenheim? „Weil ich das Objekt hier schön und gemütlich fand, ich konnte mir gleich gut vorstellen, hier eine Bar hineinzubauen.“

Im Heidenheimer "Cello - Wein & Co." stechen Oktoberfest-Maßkrüge von Hacker-Pschorr als Dekoartikel ins Auge. Klutz will das „Münchner Gold“ zapfen. Aber auch Weine werden ausgeschenkt, der Schwerpunkt liege bei Italien, Spanien und Deutschland.

An den Wänden finden sich Bilder des Künstlers Gerhard Winkler aus Aalen-Waldhausen. Klutz plant, die Künstler und Ausstellungen zu wechseln. „Ich bin da offen für weitere Maler oder auch Fotografen.“

Wie die Heidenheimer Zeitung weiter berichtet, will Klutz das „Cello“ vorläufig von Mittwoch bis Samstag ab dem frühen Abend öffnen. Später, wenn die Corona-Bedingungen besser werden sollten, kann er sich auch längere Öffnungszeiten und eine Sechs-Tage-Woche vorstellen. Klutz will zwar an einigen Tagen selbst auch hinter der Theke stehen, doch überwiegend werde ein Mitarbeiter verantwortliche sein, der schon früher für ihn als Barchef gearbeitet habe und ausgebildeter Restaurant-Fachmann sei.

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