ADAC: Carsharing ist vor allem für Gelegenheitsfahrer interessant

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Interessant sei Carsharing für Familien, die zum Beispiel aus Kostengründen auf einen Zweit- oder Drittwagen verzichten wollen.

„Carsharing stellt für Wenigfahrer bis etwa 10 000 Kilometer pro Jahr, die überwiegend den ÖPNV benutzen und das Auto nur gelegentlich benötigen, eine kostengünstige Alternative zum Pkw-Besitz dar“, resümiert der ADAC auf seiner Website.

Umwelt: Beim sogenannten stationsbasierten Carsharing stehen die Fahrzeuge an festen Stationen und werden nicht „frei“ in der ganzen Stadt abgestellt. Der ADAC hält das stationsbasierte Carsharing für einen sinnvollen Baustein eines nachhaltigen Stadtverkehrs, kombiniert mit einem leistungsfähigen ÖPNV und einem guten Radwegenetz. Die verkehrlichen und ökologischen Wirkungen seien aber als gering einzustufen, wenn man die wenigen Carsharing-Autos ins Verhältnis zur Gesamtzahl der zugelassenen Fahrzeuge setze, so der ADAC.

Schäden am Carsharing-Fahrzeug: Laut ADAC haftet der Kunde nur für einen Schaden, wenn ihm der Carsharing-Anbieter ein Verschulden nachweisen kann. Für vergleichbare Situationen bei beschädigten Mietwagen sei in der Rechtsprechung anerkannt, dass der Mieter für unaufklärbare Schäden am Mietauto nicht haftet.
Der Kunde hafte auch nicht, wenn die Miete ordnungsgemäß beendet wird und das Auto an öffentlich zugänglicher Stelle abgestellt wurde. In diesem Fall, so der ADAC, sei nicht auszuschließen, dass der Schaden durch die Einwirkung eines Dritten (z.B. Parkunfall durch fremdes Fahrzeug) entstanden ist. bea

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