Guten Morgen: Tobias Dambacher über das Elternsein in Coronazeiten:

Alarmstufe am Wickeltisch

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Tobias Dambacher

Die vergangenen Wochen habe ich gelernt, Windeln zu wechseln, geweinte "Mähs" von geschrienen "Nähs" zu unterscheiden und welch beruhigende Wirkung ein Gymnastikball haben kann. Und während die Politik über die feinen Nuancen der neuesten Coronaverordnung diskutierte, handelten wir Zuhause unser ganz eigenes Warnsystem aus. In der Basisstufe ist alles gut, Kind liegt zufrieden da - sauber, satt und glücklich.

Die Warnstufe tritt alle zwei bis drei Stunden ein, ein leichtes Grummeln, die Bewegungen werden hektischer. Erste Vorbereitungen zum Stillen und/oder Wickeln sollten sofort getroffen werden. Die Alarmstufe ist dann lautstark erreicht, wenn eben diese Vorbereitungen nicht schnell genug gehen. Und ich wage zu behaupten, dass ich in unserem kleinen Kosmos schneller als die Politik begriffen habe, dass die Alarmstufe II unter allen Umständen vermieden werden sollte ...

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