Neues vom Spion

Über ein Forstseminar im Gemeinderat

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Neues vom Spion

Der Spion ist ja ein großer Freund des Waldes. Und immer wieder glücklich, wenn er nach getaner Arbeit von seinem Türmle hinuntersteigen darf, um in die Tannen zu gehen. Per Pedes oder mit dem Rädle, egal. Hauptsache, die würzige Luft einsaugen und dabei den Kopf freibekommen von den kleinen und manchmal auch größeren Plagen des Arbeitsalltags. Umso mehr hat ihn neulich gefuchst, dass sich ausgerechnet ein Forst-Thema im Gemeinderatsausschuss zusehends zu einer dieser größeren Plagen entwickelt hat.

Nicht, weil die Zukunft des städtischen Stadtwaldes dem Spion nicht am Herzen liegen würde. Aber ein Vortrag, der einer Vorlesung in Forstwirtschaft gleichkommt und eine beinahe zweistündige Diskussion, an deren Ende eine einzige Grünen-Stadträtin im Zwiegespräch mit dem Forstdirektor verbleibt und dabei Zeit und alle Anwesenden um sich herum zu vergessen scheint - all das hat die Nerven des Spions schon arg strapaziert. Doch statt sich länger darüber zu ärgern, hatte er einen Lichtblitz: Der Spion ruft um Spenden auf, um der Grünen-Stadträtin ein forstwissenschaftliches Seminar zu schenken. Damit sie dann jedes Blättle zweimal umdrehen kann. Übrigens: Das städtische Presseamt würde sich an einem Zuschuss gerne beteiligen. Hano!

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