Alles dreht sich ums Klima

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Pecha-Kucha-Night „Planet der Herzen“ eröffnet gleichnamige Sommerreihe des Aalener Theaters.

Aalen. Das Klima stand im Mittelpunkt der Pecha-Kucha-Night, die aus dem Theatersaal des Kulturbahnhofs (Kubaa) live gestreamt wurde. Gerburg Maria Müller und Thomas Maile moderierten den Abend, Pianist Claus Wengenmayr sorgte für die musikalische Untermalung. Acht Frauen und Männer nutzten die Bühne für kurze Vorträge. Das Motto: „Planet der Herzen“.

So ist auch die Sommerreihe des Theaters der Stadt Aalen überschrieben. Intendant Tonio Kleinknecht stellte die geplanten Veranstaltungen und Aktionen vor. „Es ist wichtig, über das Thema Klima künstlerisch nachzudenken“, sagte er am Freitagabend. Aktuell läuft das Theaterstück „Planet der Hasen“. Wöchentliche Formate laden in den urbanen Garten vor dem Kubaa ein. Am kommenden Wochenende stehen dort Konzert, Tanzperformance und ein elektroakustischer Spaziergang auf dem Programm. Kleinknecht: „Wir wollen den Kubaa in die Herzen der Zuschauer spielen.“

Sechs Minuten und 40 Sekunden darf ein Beitrag dauern, begleitet von 20 Folien, die nach 20 Sekunden wechseln. „Es war einmal ein blauer Planet…“, so beginnt Kirsten Seydelmann, die dem Publikum eine Geschichte erzählte. Gefolgt von Ulrich Holzbaur, Professor an der Hochschule Aalen. Er zeigte, dass aus Meteorkratern interessante Geoparks entstehen können.

„Wenn wir bis zum Mond fliegen können, warum schaffen wir es nicht, die Erde sauber zu halten“, fragte Christine Hoeft in ihrem Beitrag über die „wirklichen Problemzonen“. Unter dem Motto „Weniger ist mehr“ erläuterte Architekt Bernd Liebel anhand einiger Maßnahmen, wie nachhaltiges Bauen funktioniert.

Was passiert beim Klimawandel und welche Folgen hat das für uns? Man müsse mit stark erhöhten Temperaturen im Sommer rechnen und mit Starkwetterereignissen, erklärte Professorin Martina Hofmann in ihrem Beitrag. Klimaschutz bedeute, weniger Energie zu verbrauchen und erneuerbare Energien einzusetzen. Sie plädierte für ein Überdenken der Ernährung, da etwa Fleischkonsum mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden sei. Zudem warb die Professorin für das in Aalen geplante Transferzentrum Tekko, ein Netzwerk rund ums Thema Klimaschutz.

Bäume und Wälder sind selbstwachsende Klimaanlagen, Grünflächen kühlen umliegende Wohngebiete – Maya Kohte, Leiterin des Umweltamts, informierte über den Einfluss von Landschaft aufs Klima. „Vertical Farming“ stellte abschließend Sascha Rose vor. Dabei geht es um die Kultivierung pflanzlicher Lebensmittel auf mehreren Ebenen mit geringem Flächenverbrauch. Beate Krannich

Die nächsten Pecha-Kucha-Termine: 21. Juni, Thema: Oberbürgermeisterwahl und 23. Juli, Thema: Reise und Urlaub.

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