Atomwaffen–Verbotsgesetz tritt in Kraft: Deutschland ist nicht dabei

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Es ist offiziell. Seit diesem Freitag, 22. Januar, tritt der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag in Kraft. Zu diesem Anlass mahnten an diesem Tag zahlreiche Menschen vor dem Aalener Marktbrunnen – um diesen Vertrag zu würdigen, aber auch dafür, dass die Bundesregierung ihn auch unterzeichnet.

Mahnwache Es ist offiziell. Seit diesem Freitag, 22. Januar, tritt der UN-Atomwaffen-Verbotsvertrag in Kraft. Zu diesem Anlass mahnten an diesem Tag zahlreiche Menschen vor dem Aalener Marktbrunnen – um diesen Vertrag zu würdigen, aber auch dafür, dass die Bundesregierung ihn auch unterzeichnet. "Noch immer verfügen die Atommächte über unzählige Nuklearwaffen", sagte Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Und noch immer werde in die Modernisierung und Aufrüstung derer Waffenarsenale Milliarden investiert. "Das heute ist ein starkes Signal für diejenigen, die sich für den Frieden eingesetzt haben", sagt Carola Moser, Delegierte der Überprüfungskommission des Atomwaffensperrvertrags. Seit 2004 ist Aalen Mitglied des internationalen Friedensbündnisses "Mayor for Peace" – einer Organisation, der 8000 Städte angehören, davon 700 allein in Deutschland. Doch so gut wie der Tag einerseits sei, so schlecht sei er anderseits, so Pfarrer Bernhard Richter. "Denn unser Land gehört nicht zu den Staaten, die diesem Vertrag zugestimmt haben". Daher müsse der Druck auf die Bundesregierung größer werden, damit auch Deutschland diesem Vertrag beitrete und die Nuklearwaffenarsenal aufgegeben werden. Text: zoe/Foto:hag

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