Auf dem Weg zu einer Demenzgruppe

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Der Vorstand des neuen Fördervereins mit Pfarrer Bernhard Richter.

Mitgliederversammlung des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins.

Aalen. Es war ein kurzer Rechenschaftsbericht, den der Vorsitzende Pfarrer Bernhard Richter in dieser Woche auf der Mitgliederversammlung des Krankenpflege- und Diakoniefördervereins abgeben konnte. Rund 25 Mitglieder hatten sich im Café des Gemeindehauses eingefunden.

Richter bedauerte, dass durch die verschiedenen Coronavarianten und den Lockdowns in 2021 keine Veranstaltung des Vereins angeboten werden konnte. Immer wieder hat der Vorstand getagt und Aktivitäten auf den Weg gebracht, doch immer wieder musste alles abgesagt und verschoben werden. Einzig die Mitgliederversammlung konnte stattfinden, ganz bewusst am Vorabend des Welt-Alzheimer-Tages, um auf diese Krankheit aufmerksam zu machen, aber nicht mit einem Vortrag über, sondern mit einem praktischen Erfahrungsbericht von einer Demenzgruppe in Oberkochen.

Davon inspiriert werde nun versucht, eine solche Gruppe auch in Aalen im Gemeindehaus unter der Trägerschaft des Vereins auf den Weg zu bringen. Dabei gebe es viele Hürden zu überwinden-von der benötigten Fachkraft über die Regelmäßigkeit bis hin zu eine Mehrzahl geschulter Ehrenamtlicher.

„Doch Hürden sind dazu da, dass man sie überwindet, und nicht vor ihnen aufgibt“ resümierte Richter. Für ihn gehe es bei der Zukunft des Vereins nicht nur um finanzielle Unterstützung anderer Projekte, sondern dass der Verein auch Träger eines eigenen Projektes werde.

Regina Schlipf von der Kirchenpflege stellte den Kassenbericht vor und bescheinigte dem Verein solide Finanzen.

Gerhard Hederer beantragte die Entlastung, die einstimmig erfolgte. Pfarrer Bernhard Richter ehrte langjährige Mitglieder und dankte für ihre Treue.

Im zweiten Teil hielt Reiner Klotzbücher von der Präventionsstelle beim Polizeipräsidium Aalen einen Vortrag über „Enkeltrick und andere Betrugsmaschen“. Dabei gelang es ihm, die interessierte Zuhörerschaft für Gefahren zu sensibilisieren und nicht auf ich selbst aufzupassen, sondern auch sein Umfeld vor Gefahren zu schützen.

Der Abend endete mit einem gemütlichen Zusammensein bei einem warmen Leberkäse mit Kartoffelsalat.

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