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Aufbruch ins Ungewisse

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gek

Die Wahl des neuen Kreisvorsitzenden war eine spannende Angelegenheit. Konle und Bückner hatten ihre Sympathisanten und der Heimvorteil war schwer kalkulierbar.

In ihrer Vorstellungsrede machten die beiden deutlich, dass sie für unterschiedliche politische Richtungen stehen. Während Konle eher konservativ wirkte und auf traditionelle Werte setzte, gab sich Bückner als Modernisierer, als Erneuerer und erreichte damit die klare Mehrheit der Anwesenden.

Nach Verlusten bei der Landtagswahl, dem Regierungswechsel in Berlin, angesichts ganz neuer politischer Konstellationen in Europa und sich zuspitzender Klima- und Energieprobleme schien der Mehrheit der CDU-Mitglieder klar zu sein, dass auch auf der Ostalb eine Neuorientierung ansteht.

Dafür schien ihnen Bückner der bessere Mann zu sein. Konle verspielte sich Sympathien mit der Bemerkung, Mandatsträger sollten sich doch lieber um ihre Mandate kümmern. Das wurde als Kritik am Mitbewerber verstanden, was bei einer Kampfkandidatur nie gut ankommt.

Bückner kann nun zeigen, wie er alle Mitglieder hinter sich bringt. Wo die offenen Gräben der Kreisunion sind, wird man möglicherweise schon bald bei der weiteren Debatte um die Klinikstandorte sehen können.

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