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Besser beim Müssen können

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Jürgen Steck über den Welttag der Toilette und Spanien

Der Gesunde will vieles, der Kranke nur eins. Dieses deutsche Sprichwort lässt sich fast ungeschoren übertragen aufs, nun ja, wie sagt man es? Aufs Müssen halt. Wer muss, der muss – und alles andere ist zweitrangig. Schön ist, zumindest in Deutschland, dass, wer muss, meist kann – zumindest im Hinblick auf die technischen Voraussetzungen, zu denen ja maßgeblich die Ver- und Entsorgung gehört. Jene, und darauf hat das Statistische Landesamt in einer Mitteilung zum Welttoilettentag am 19. November ausdrücklich verwiesen, seien im Ländle ganz außerordentlich hervorragend – rund 99,6 Prozent der Bevölkerung seien an das Trinkwassernetz sowie 99,5 Prozent an die öffentliche Kanalisation und eine zentrale Kläranlage angeschlossen. In Frankreich, Polen oder etwa Slowenien, da sei das ganz anders. Spanien taucht gar nicht einmal auf in der Statistik. Dabei hätte uns das gerade jetzt ganz besonders interessiert! Alles in den Ebro? Wenn wir schon nicht so gut kicken können wie die Iberer: dass wir wenigstens beim Müssen können die Nase vorn haben – das tut schon gut!

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