GEISTLICHES WORT in der Corona-Krise

Beten in der Krisensituation

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Antoine de Saint-Exupéry, Autor der Erzählung "Der kleine Prinz", hatte viel durchzustehen. Mit vier Jahren verlor er den Vater, sein geliebter jüngerer Bruder starb, als er 17 war.

Antoine de Saint-Exupéry, Autor der Erzählung "Der kleine Prinz", hatte viel durchzustehen. Mit vier Jahren verlor er den Vater, sein geliebter jüngerer Bruder starb, als er 17 war. Nach dem Internat fiel er durch die Aufnahmeprüfung zur Offiziersschule. Das Architekturstudium brach er erfolglos ab und musste seine Pilotenausbildung selbst finanzieren, da ihn die Luftwaffe ablehnte. Schon vor seinem Todesflug 1944 war er mehrfach abgestürzt.

Als Gebet an Gott hat er formuliert: "Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen."

Offenbar hat er die nüchterne Erkenntnis festhalten können und wurde ein gefeierter Schriftsteller, ein gefragter Journalist und ein bewunderter Pilot. Ob wir in der Krisensituationen auch so beten können?

Dr. Harry Jungbauer, Schuldekan

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