BI kritisiert Traub

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Die Öffnung des Tunnels verstoße gegen den Naturschutz.

Aalen. Die Bürgerinitiative „Hände weg von der Schätteretrasse“ nimmt Stellung zu einem Bürgerentscheid, den der Ortschaftsrat Ebnat bereits im Oktober gefordert hatte. Ortsvorsteher Manfred Traub hatte in der vergangenen Gemeinderatssitzung an die Empfehlung aus Ebnat erinnert. „Sind Sie für die Freigabe der Härtsfeldtrasse von der Tallage Aalen bis auf das Härtsfeld mit Teilöffnung des ehemaligen Schättere-Tunnels für den Radverkehr?“, soll die Frage lauten. Dass der Bürgerentscheid spätestens mit der OB-Wahl durchgeführt werden soll, hat der Ortschaftsrat Ebnat dazu empfohlen. Bisher hat der Gemeinderat über den Bürgerentscheid noch nicht entschieden. Nach Ansicht der Stadtverwaltung ist Radfahren auf der ehemaligen Bahntrasse nach geltendem Waldgesetz erlaubt.

Die Bürgerinitiative (BI) wirft Traub nun einen „Frontal-Angriff“ auf den Schätteretunnel vor. „Dieser ist als Sommer-und Winterquartier von Fledermäusen als „Flächenhaftes Naturdenkmal“ ausgewiesen und beherbergt gleich drei hoch bedrohte (...) Arten“, heißt es in der Pressemitteilung, die Christa Klink unterzeichnet hat. Eine Tunnelöffnung sei nach Bundesnaturschutzgesetz verboten. ks

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