Bildungscampus Braunenberg: Wie 3,9 Millionen Euro zusätzlich finanziert werden

+
Die Baustelle Bildungscampus Braunenberg in Wasseralfingen von oben gesehen: Die Kosten sind in die Höhe geschossen. Der Gemeinderat hat sich erneut mit der Finanzierung befasst.
  • schließen

Weitere Vergabe von Aufträgen steht an. Gemeinderat beschließt Umschichtung bei Verpflichtungsermächtigungen.

Aalen. Der Bau des Bildungscampus Braunenberg in Wasseralfingen mit voraussichtlich 13,9 Millionen Euro wird teurer als geplant. Unter anderem gilt es deshalb, aktuell 3,9 Millionen Euro für die anstehende Vergabe von Arbeiten zu finanzieren.

Der Gemeinderat hat dafür jetzt eine Verschiebung von Verpflichtungsermächtigungen beschlossen: 2 Millionen Euro kommen aus dem laufenden Budget der Gebäudewirtschaft für die Schulen. Das Geld ist eigentlich gedacht für den Ausbau der Ganztagsbetreuung an Schulen, die nächste Tranche des Investitionsprogramms vom Land aber noch nicht freigegeben. 1 Million Euro fließen aus der aktuell nicht benötigten Verpflichtungsermächtigung für die Generalsanierung des Theodor-Heuss-Gymnasiums. Laut OB Brütting ist die Stadt in Gesprächen mit der Schulleitung, erst Ende des Jahres sollen konkrete Planungen beauftragt werden. Die restlichen 900 000 Euro sind übrig, weil sie für den Neubau des städtischen Bauhofs nicht gebraucht werden.

Eingangs gab der stellvertretende Leiter der Stadtkämmerei, Wolfgang Barth, einen Überblick über den städtischen Haushalt zur Jahresmitte: Die Steuereinnahmen und Einnahmen aus dem Finanzausgleich spülen geschätzt drei Millionen Euro mehr in die Kasse. 2022 wird Aalen voraussichtlich die „schwarze Null“ schreiben. 84 Millionen Euro werden investiert. Voraussichtlicher Schuldenstand der Stadt Ende 2022: 42,1 Millionen Euro. Laut Sitzungsvorlage mussten bis zur Jahresmitte keine neuen Schulden aufgenommen werden. ⋌Bea Wiese

Zurück zur Übersicht: Aalen

Kommentare