Geistliches Wort in der Corona-Krise

Bin eigentlich ganz anders

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Aalen. Einkehr, Umkehr, Besinnung. Eine Zeit lang innehalten und auf Gewohntes zu verzichten. Das ist mehr als eine alte Tradition. Seit Jesu Tod erinnern sich Christen in den Wochen vor Karfreitag an das Leiden und Sterben Jesu und bereiten sich auf Ostern vor, das Fest der Auferstehung.

Aalen. Einkehr, Umkehr, Besinnung. Eine Zeit lang innehalten und auf Gewohntes zu verzichten. Das ist mehr als eine alte Tradition. Seit Jesu Tod erinnern sich Christen in den Wochen vor Karfreitag an das Leiden und Sterben Jesu und bereiten sich auf Ostern vor, das Fest der Auferstehung. Diese Zeit, die Fasten- oder Passionszeit, beginnt mit Aschermittwoch und endet an Karsamstag. Manchmal ist es nur ein kleiner Schritt zur Seite und es zeigt sich auf einmal etwas anderes, Unerwartetes, vielleicht lange Übersehenes. "Sieben Wochen Ohne" heißt die Fastenaktion der evangelischen Kirche und der Name ist Programm: Eine Einladung, sieben Wochen auf etwas zu verzichten und damit etwas freizulegen und in Bewegung zu bringen. Der Verlag "andere Zeiten" überschreibt die Fastenzeit frei nach Ödön von Horvath mit den Worten "Eigentlich bin ich ganz anders - nur komme ich so selten dazu!" Eine schöne Ermutigung in der Fastenzeit gerne und fröhlich innezuhalten, zu verzichten und zu genießen – alles mit Maß und Ziel.

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