Bis Mitte Dezember soll es fertig sein

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Von den Fassaden bis zur Treppe: Die Bauarbeiten an der Heubacher Stadthalle sind im Endspurt. Stadtbaumeisterin Ulrike Holl und Bürgermeister Frederick Brütting machen sich vor Ort ein Bild.

Neugestaltung der Außenanlagen an der Heubacher Stadthalle und barrierefreie Bushaltestellen an der Hauptstraße. Bauarbeiten auf der Zielgeraden.

Heubach

Viel Geduld und Verständnis mussten die Anlieger an der Haupt- und Karlsstraße in Heubach in jüngster Zeit aufbringen. Die Großbaustelle fordert bis heute ihren Tribut. Baulärm, eine verengte Straße und Absperrungen waren und sind noch immer die Herausforderungen. Sowohl für die Kraftfahrer als auch für die Fußgänger. Aber rund eine halbe Million Euro lassen sich eben nicht über Nacht verbauen.

Bereits jetzt zeigt sich jedoch, dass sich die Mühe gelohnt hat. Der Eingangsbereich der Stadthalle ist annähernd fertiggestaltet. Auf die Bank dort komme lediglich noch der Holzbelag drauf, wie Stadtbaumeisterin Ulrike Holl berichtet. Und auch die Treppenanlage sei fast fertiggestellt, die hoch zum Schulhof des Rosenstein Gymnasiums führt. Momentan sind die Bauarbeiter nur noch mit den Belägen beschäftigt.

Die Karlsstraße an der Stadthalle wird demnächst gepflastert. Ursprünglich war dies für einen früheren Zeitpunkt terminiert, allerdings sei man bei den Bauarbeiten auf so schlechte Untergrundverhältnisse gestoßen, dass der Boden erst einmal aufbereitet werden musste, erklärt Holl.

Derweil blickt Bürgermeister Frederick Brütting zur Fassade der Stadthalle. Diese präsentiert sich jetzt im östlichen Bereich ebenso wie im Westen mit einer Lärchenholz-Verkleidung. "Da fehlen jetzt noch ein paar Abschlussarbeiten, die der Flaschner erledigt", berichtet Holl. Brütting ist beim Anblick sehr zufrieden mit der Farbwahl an der Fassade. Ein helleres Grau, ein etwas dunkleres – und jetzt das Lärchenholz, das sich noch witterungsbedingt ergrauen wird.

Nicht so ansprechend ist aktuell der Blick auf den unteren Schulhof, direkt an der Stadthalle. "Der musste zum Materiallager umfunktioniert werden", begründet Ulrike Holl. Denn für die Arbeiten, die gerade parallel an der Hauptstraße laufen, habe man keine Möglichkeit zur Materiallagerung gefunden. In der Hauptstraße geht es eng her. Auch weil weite Teile, etwa direkt vor der Stadthalle abgesperrt sind. Nur so können die barrierefreien Bushaltestellen angelegt werden. "Eine Haltestelle ist fertig, jetzt ist die zweite dran", stellt Brütting fest.

Wirklich sehr gut, wie die Kommunikation geklappt hat.

Ulrike Holl Stadtbaumeisterin

An der Stadthalle, direkt an der Bushaltestelle, wird es ebenfalls Sitzgelegenheiten geben, erklärt er. Beim Rundgang um die Stadthalle zeigt sich zudem, dass nun endlich das Gerüst an der Westfassade, wo der Eingang fürs Hallenbad ist, verschwunden ist. Hier kann ungehindert auf die Neugestaltung der Fassade geblickt werden. "Schön geworden", findet Brütting beim Blick nach oben. Der Grauton, der bereits vorher an der Wand war, wurde erneut aufgegriffen. Wiederum daneben, beim Eingang zum Jugendbüro, ist ebenfalls eine Lärchenholzfassade angebracht.

Bis Mitte Dezember, quasi als vorgezogenes Geschenk zu Weihnachten, sollen alle Bauarbeiten fertiggestellt sein. Dann präsentiert sich die Stadthalle mit einem neuen Entrée, ist die Karlsstraße daneben gepflastert und als Spielstraße ausgewiesen, und sind die barrierefreien Bushaltestellen an der Hauptstraße fertiggestellt.

Lob hält die Verwaltung für den Planer, Landschaftsarchitekt Gerhard Kappeller aus Bopfingen bereit. Und großen Dank an die Anlieger, die die Baustelle mit viel Verständnis begleitet haben. "Das lief wirklich sehr gut, wie Kommunikation zwischen Anliegern und Handwerkern hat", betont Ulrike Holl.

Insgesamt 3,98 Millionen Euro an Zuschüssen aus unterschiedlichen Töpfen flossen nach Heubach für die Stadtkernsanierung. Zum einen aus dem Fördertopf "SIQ – Soziale Integration im Quartier" zum anderen aus dem Topf "Soziale Stadt" der Stadtkernsanierung. "Wir hatten eine Förderquote von 54 Prozent", rechnet Ulrike Holl vor. Diese Zuschüsse flossen aber nicht nur für die Sanierung der Stadthalle und die Außenarbeiten, sondern auch noch für andere Projekte in Heubach. Unterm Strich verbleibt bei der Stadt Heubach ein Eigenanteil von 2,145 Millionen Euro.

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