Blackout: Hat Aalen einen Notfallplan?

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Notfallset bei Stromausfall.
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CDU-Stadträtin erkundigt sich, wie die Stadt aufgestellt ist. Was Bürgermeister Ehrmann antwortet.

Aalen. Die Frage, ob die Stadt Aalen bei Stromausfall auf einen eigenen Notfallplan zurückgreifen kann, und ein Antrag der Fraktion der Freien Wähler, Vereine mit Vereinsheim mehr zu fördern, beschäftige den Gemeinderat unter dem Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“.

„Die Krisenvorbereitung für einen möglichen Blackout treibt die Bürgerinnen und Bürger um“, bemerkte CDU-Stadträtin Nadine Patzelt. Sie fragte, wie die Stadt Aalen für einen solchen Fall aufgestellt sei. Bürgermeister Karl-Heinz Ehrmann antwortete, dass der „Notfallplan Stromausfall“ für einen flächendeckenden längeren Stromausfall die untere Katastrophenschutzbehörde auf Kreisebene betreffe, also das Landratsamt. Dennoch befinde sich die Stadt Aalen dahingehend im Austausch mit den Stadtwerken.

Ehrmann: „Bei einem längeren Szenario über mehrere Tage und Wochen hinweg, gibt es relativ wenige alternative Möglichkeiten.“ Auf „problematische Einsatzlagen“ über einen kürzeren Zeitraum hinweg sei die Stadt Aalen indes vorbereitet; eine entsprechende Dienstanweisung sei ausgearbeitet.

Ansonsten verwies der Bürgermeister auf die aktuellen Informationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und empfahl, ausreichend Vorräte für einen Blackout vorzuhalten.

Unter dem Internet-Link https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Tipps-Notsituationen/Stromausfall/stromausfall_node.html gibt es Tipps, wie Bürgerinnen und Bürger die Auswirkungen eines Stromausfalls auf sich mildern können.

Eins stellte Ehrmann von vorne herein klar: „Bei einem Blackout wird die öffentliche Hand nicht größere Bevölkerungsschichten unterstützen können. Denn das Problemfeld sei sehr weit und vielschichtig.“

Fördermittel für Vereine

Claus Albrecht, Sprecher der Freien Wähler im Aalener Gemeinderat, beantragte für seine Fraktion, Vereine, die im Besitz eines Vereinsheims sind, mehr zu unterstützen. „Wir sollten bei Land und Bund entsprechende Fördermittel beantragen“, wandte er sich an die Stadtverwaltung. Fachsenfelds Ortsvorsteherin Sabine Kollmann bekräftigte, dass nach Corona und in der Krise zunehmend Vereine in Schwierigkeiten seien, ihre Vereinsheime zu unterhalten. 

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