Geistliches Wort in der Corona-Krise

Corona wird bleiben

  • Weitere
    schließen

Letztens ein kleines Gespräch am Rande, dass es doch nun genug sei, zu lange ginge es schon mit den Einschränkungen, die Sehnsucht sei so groß, endlich wieder frei zu sein, und dass wir doch jetzt Gewaltiges nachzuholen hätten, all die entgangenen Feste.

Letztens ein kleines Gespräch am Rande, dass es doch nun genug sei, zu lange ginge es schon mit den Einschränkungen, die Sehnsucht sei so groß, endlich wieder frei zu sein, und dass wir doch jetzt Gewaltiges nachzuholen hätten, all die entgangenen Feste. Da wirft jemand ein: Glaubt ihr, dass mit der Impfung alles zu Ende, dass das Virus verschwunden und Corona nur noch eine Erinnerung sein wird? Wir leben seit Menschengedenken mit der Grippe und wir werden auch mit diesem Virus leben müssen. Er wird nicht mehr verschwinden. Wir werden uns arrangieren müssen. Vielleicht impfen einmal im Jahr. Vielleicht weniger Feste und Begegnung auf lange Zeit. Da wurde es still in der Runde. Offenbar hatten die anderen an so was nicht gedacht. Dass wir verwundbar sind wissen wir, aber, dass wir uns mit einem Virus arrangieren müssten und unser Verhalten dadurch verändert werden könnte auf lange Zeit, wie unheimlich und ungeheuerlich allein schon der Gedanke. Tröstlich singt dagegen der Psalmist: "Ich sage, DU bist mein GOTT. In Deinen Händen ruht meine Zeit."

Pfarrer Wolfgang Sedlmeier

Zurück zur Übersicht: Aalen

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL