Darum steht Fachsenfeld gut da

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Auf dem Areal der Schule in Fachsenfeld wird die Interimslösung Kindertagesstätte untergebracht
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Fachsenfelder Ortschaftsräte befassen sich mit dem Thema Schulkindbetreuung. Das ist die Situation im Welland.

Aalen Fachsenfeld. Bei der Schulkindbetreuung, für die 2026 ein Rechtsanspruch eingeführt wird, steht Fachsenfeld gut da. Zu diesem Ergebnis kam Sozialbürgermeister Karl-Heinz Ehrmann während der Ortschaftsratssitzung. Wie bereits in anderen Teilorten Aalens haben sich auch die Ortschaftsräte von Fachsenfeld mit dem Thema befasst.

Die Reinhard-von-Koenig-Schule bietet bereits seit dem Schuljahr 2015/16 die Ganztagesbetreuung an. Diese werde auch gut genutzt. „Die Schülerzahl, die die Ganztagesbetreuung in Anspruch nimmt, steigt“, sagte demnach auch Martin Schneider vom Amt für Soziales, Jugend und Familie und nannte Zahlen. Derzeit seien 61 Kinder für die Ganztagesbetreuung angemeldet; ebensoviele für das Mittagessen. Damit seien alle Kinder fürs Essen angemeldet. Mit Blick auf die Raumsituation beim Mittagessen stehe die Fachsenfelder Schule gut da. „Während in anderen Teilorten die Kinder noch in Hallen essen, existiert hier eine Mensa schon seit drei Jahren“, konstatierte Schneider.

Der Rechtsanspruch für die Betreuung bestehe für 40 Wochenstunden. Die Fachsenfelder Eltern nutzten allerdings momentan davon lediglich 32 Stunden. Von vier Bausteinen der Ganztagesbetreuung seien drei gebucht: der vor Schulbeginn und die beiden, die die Mittagszeit sowie den Nachmittag bis 15.05 Uhr abdecken. Der Vierte im Zeitfenster danach sei nicht nachgefragt. „Wir können, wenn gewünscht, hier nachlegen“, versichert Martin Schneider.

Sabine Kollmann betonte, Fachsenfeld trage seit Jahren zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Die Ortsvorsteherin nannte in diesem Zusammenhang auch das Engagement der Schule in puncto Inklusion - in die Reinhard-von-Koenig-Schule ist eine Außenklasse der Konrad-Biesalski-Schule integriert. Zu den Zahlen Schneiders stellte Kollmann fest, dass 2022 weitere 20 Mittagessen gebucht worden seien.

Ortschaftsrat Hans Kümmel lobte, dass Fachsenfeld baulich gut aufgestellt sei, sparte dabei nicht das Thema Personal in Betreuungseinrichtungen aus. „Wir sind mit unserer Situation aber glücklich.“

Sozialdezernent Ehrmann betonte, dass die Stadt einen guten Betreuungsstand und soliden Erfahrungsschatz habe. Dennoch müsse bis zum Rechtsanspruch einiges in der Gesamtstadt geschehen. Wie bereits in vorhergehenden Sitzungen kritisierte Ehrmann das Land, dem es bislang noch nicht gelungen sei, eine notwendige Verwaltungsvereinbarung für Förderrichtlinien zu gestalten. „Wir brauchen diese Förderung für die Betreuung unbedingt“, sagte er.

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