Das Autogramm kommt direkt aufs Trikot

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Nach dem Training nehmen sich die Spieler des 1. FC Heidenheim Zeit für ihre Gäste aus Aalen.

Was es beim Tagesausflug zum FC Heidenheim zu erleben gab.

Aalen/Heidenheim. Es ist mehr los als sonst auf dem Aalener Bahnhof an diesem Mittwoch gegen 13 Uhr. Etwa 50 Kinder, Eltern und Großeltern haben sich eingefunden, um - nach der kurzen Zugfahrt - den 1. FC Heidenheim zu besuchen, den Spielern beim Training zuzuschauen und Autogramme zu ergattern. Organisiert hat diesen besonderen Ausflug der CDU-Landtagsabgeordnete Winfried Mack.

„Uns ist aufgefallen, dass es für die Kinder jetzt in den Ferien wenige Tagesangebote gibt. Da sind wir auf die Verantwortlichen des 1. FC Heidenheim zugegangen, und die waren direkt begeistert“, liefert Mack den Hintergrund seiner Idee.

Viele der Kinder tragen Fußballtrikots, manche auch Trikots des FCH, auf einigen wenigen Trikots sind sogar bereits Signaturen. Für die Kinder ist der 1. FC Heidenheim der erste Verein in der Region, wie Vincent (12), Max (11) und Konstantin (10) auf dem Spaziergang vom Heidenheimer Bahnhof zu Stadion erzählen. Zwar waren sie noch nie live bei einem Spiel, verfolgen aber jedes im Fernsehen. „Wir mögen den FCH. Und als wir jetzt die Gelegenheit hatten, ihn näher kennenzulernen, haben wir direkt Ja gesagt.“

Nach der Begrüßung im Presseraum durch Mitarbeiter des Clubs, geht's in zwei Gruppen aufgeteilt auf Besichtigungstour über das Stadiongelände. Von den älteren Kindern oder auch den Eltern kommen so einige Fragen: Warum gibt's denn zwei Schiedsrichterkabinen? (Weil auch Frauen Zweite Bundesliga pfeifen.) Und was muss man als Sponsor dem Verein so an finanziellen Mitteln zur Verfügung stellen, um seine eigene Loge zu bekommen? 29 000 Euro pro Jahr. Mindestens. Die jüngeren Kinder halten sich derweil weniger an den Guide, sind dafür aber umso erkundungsfreudiger.

Nach einem Besuch im BusinessClub und einem kurzen Zwischenstopp in der stadioneigenen Kinderbetreuung, geht es raus auf die Haupttribüne. Es wird die Aufteilung in Ost-, West-, Haupt-, und Südtribüne sowie Gästeblock erklärt und später der ältere Teil der Voith-Arena und Überreste des alten Albstadions besichtigt. Als Abschluss der Führungen folgt eine Überraschung: Jeder bekommt mindestens zwei Freikarten für das nächste Heimspiel des FCH. Der weitere Höhepunkt folgt direkt: ein halbstündiger Besuch beim Training der Spieler.

Signier- und Plauderstunde

Nach Trainingsende versammeln sich Kinder und Erwachsene vor dem Ausgang des Trainingsplatzes. „Schön, dass Ihr da seid“, begrüßen die Spieler die kleinen und großen Gäste aus Aalen. Gerne geben sie Autogramme, machen gemeinsame Fotos und lassen sich auch ein bisschen mit Fragen löchern. Die im Vorfeld von den Mitarbeitern ausgeteilten Autogrammkarten wurden gerne angenommen. Doch als es ans Signieren geht, wissen die meisten Kinder ganz genau, wie sie das gerne hätten mit dem Autogramm. Das soll direkt aufs Trikot, das sie tragen.

Als Letzter kommt FCH-Trainer Frank Schmidt vom Platz. Auch er gibt Autogramme und posiert für Fotos. „Vielen Dank, dass ihr da seid, wir freuen uns sehr!“, empfängt er freundlich.

Nachdem jedes Stück signiert und alle Spieler der Mannschaft zu den Umkleiden gegangen sind, macht sich die Besuchergruppe wieder auf den Heimweg.

Der Ausflug scheint gelungen: „Am besten haben uns die Stadionführung und die Autogrammstunde gefallen. Vor allem die Stadionführung war sehr detailliert und informativ“, sind sich Konstantin, Max und Vincent einig. Moritz Kronberger

Nach dem Training nehmen sich die Spieler des 1. FC Heidenheim Zeit für ihre Gäste aus Aalen.
Nach dem Training nehmen sich die Spieler des 1. FC Heidenheim Zeit für ihre Gäste aus Aalen.
Tagesausflug zum FC Heidenheim
Tagesausflug zum FC Heidenheim
Nach dem Training nehmen sich die Spieler des 1. FC Heidenheim Zeit für ihre Gäste aus Aalen. Foto: Moritz Kronberger

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