Geistliches Wort in der Corona-Krise

Das Mögliche tun

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Unser Sohn geht in die 4. Klasse. Jetzt steht er und wir vor der spannenden Frage, wo soll es hingehen? Früher hätte man einfach einen Infotag an einer der Schulen besucht.

Unser Sohn geht in die 4. Klasse. Jetzt steht er und wir vor der spannenden Frage, wo soll es hingehen? Früher hätte man einfach einen Infotag an einer der Schulen besucht. Heute, in Coronazeiten, kann man an einer Onlinevorstellung mit 70 anderen Eltern teilnehmen oder sich einen Werbefilm der Schule anschauen. Das ist besser als nichts, aber lange nicht so hilfreich, wie die Begegnung vor Ort. Damit der Ortstermin nicht ganz ausfällt, sind wir mit unserem Sohn an einem Sonntag losgefahren und haben uns die Schulen angeschaut – damit man ein Bild bekommt. Das kann aber auch trügerisch sein, denn ob eine Schule passt, kann man nicht an der Fassade erkennen. Das hängt neben der Wahl der richtigen Schulart ganz wesentlich an den Menschen: an den MitschülerInnen und den LehrerInnen, auf die man trifft. Wohin also soll es gehen? Wir wissen es noch nicht! Und selbst wenn wir das gemeinsam entschieden haben, bleibt es offen, ob die Entscheidung gut war. Gleichzeitig gilt: Mehr als das Mögliche tun, geht nicht! Das aber muss man tun - bei der Schulwahl und bei der Bekämpfung einer Pandemie. Tobias Kriegisch, Dekanatsreferent

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