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Die Schau- und Informationstafeln am Parkplatz an der Volkmarsbergstraße zeigen weitere Möglichkeiten, die Schönheit der Wacholderheide rund um den Volkmarsberg auf Schusters Rappen zu erkunden.

Die Schau- und Informationstafeln am Parkplatz an der Volkmarsbergstraße zeigen weitere Möglichkeiten, die Schönheit der Wacholderheide rund um den Volkmarsberg auf Schusters Rappen zu erkunden. Ein Befahren mit dem Auto ist – auch auf der Bergstraße – nicht erlaubt.

Schneetour am Volkmarsberg

Oberkochen

Gerade im Zeichen von Corona wird Wandern zum bedeutenden Erholungs- und Freizeitfaktor. Durchatmen, Wald atmen. Vier Rundwanderwege unterschiedlicher Länge erschließen das Naturschutzgebiet Volkmarsberg. Gemeinsam ist allen Wanderstrecken das reizvolle Ambiente der Wacholderheide, auch wenn das Baumsterben die Waldwirtschaft mit großer Sorge erfüllt.

Je nach Jahreszeit kann man rund um den Oberkochener Hausberg auf eine vielfältige Pflanzenwelt treffen. Es gibt Küchenschellen, Orchideen, Kugelblumen, Enziane im Frühjahr und im Herbst die Silberdisteln. Die drei bekanntesten Rundwanderwege beginnen und enden am Waldrand beim Parkplatz Volkmarsbergstraße.

Der Rundwanderweg eins hat eine Länge von 3,4 Kilometern und führt auf der asphaltierten Bergstraße hoch zum Liftstüble des Skivereins und biegt dann rechts ab auf den Waldweg zum Naturschutzgebiet. Der Wanderer hat das herrliche Panorama der Wacholderheide auf dem Weg zum Volkmarsbergturm und zur Schutzhütte des Schwäbischen Albvereins quasi mit jedem Schritt vor sich. Oben angekommen ist Rucksackvesper angesagt, weil die Schutzhütte der Älbler wegen der Pandemie geschlossen ist. Sich auf einem der wunderschönen Felsen niederzulassen und zu stärken, macht aber nicht minder Spaß.

Sieben Kilometer sind jene Wanderer unterwegs, die den Rundwanderweg zwei auswählen. Auf geschotterten Wegen geht es einige Kilometer parallel zum Waldrand, dann leicht bergauf an der Kanzel vorbei bis zur Kreuzung. Wenn man links abbiegt, gelangt man auf dem Waldweg am Rande des Naturschutzgebiets zum Volkmarsbergturm und zur Schutzhütte.

Der Rundwanderweg drei (9,5 Kilometer), der vom Parkplatz an der Volkmarsbergstraße aus links am Waldrand in Richtung Kocherursprung führt, bietet viele reizvolle Ein- und Ausblicke. Auf dem Weg ins Tiefe Tal kommen die Wanderer an der Hubertusquelle vorbei und am historischen "Bilzhaus". Eine Rast an der Bilzhütte lohnt sich, bevor es auf dem Waldweg zum Volkmarsberg geht.

Einstieg einmal anders, Ziel Volkmarsberg identisch: Als besonders idyllisch gilt der Hans-Zöllner-Weg – Rundwanderweg vier mit 9,2 Kilometern Länge. Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Kocherursprung und die Route führt an die Quelle des Schwarzen Kochers. An der Quelle vorbei geht es hoch zum Wald und ziemlich steil ansteigend auf die Borzelhalde. Eine wunderschöne Aussicht ins Tal präsentiert sich dem Wanderer, wenn er über die Fuchshohlplatte zur Brunnenebene gelangt. Dort, wo die legendäre Mutterbuche eins grüßte, heißt es dann, links abzubiegen. Auf der asphaltierten Bergstraße geht's hoch zum Turm. Wer besonders aufmerksam ist, kann im Staatswald eine Besonderheit entdecken. Dort hat Ernst Auchter aus Abtsgmünd ein sehenswertes Kreuz unter dem Titel "Christus in der Eiche" hinterlassen. Eine Schnitzer-Kunst, die zum Verweilen einlädt.

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