Guten Morgen:

Der blaue oder der rote Draht?

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Jürgen Steck
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Jürgen Steck über die Frage aller Fragen beim Thema Bomben.

Ehrlich. Bombenstimmung in Aalen: Diese Überschrift ist jetzt echt daneben, wenn es um die Entschärfungsaktion geht, wegen der in Aalen am 5. März eine große Evakuierung läuft, in deren Verlauf rund 5000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Ein kleiner Teil von ihnen könnte im Kino am Kocher unterkommen, ist aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu erfahren. Denn dort könnten, so es erlaubt werden kann, Filme gezeigt werden. Zusammen mit meinem Kollegen Oliver „opo“ Giers habe ich mal kurz überlegt, was es da Passendes geben könnte: Eher leichte Kost ist „Lethal Weapon 3“ mit Mel Gibson und Danny Glover, wo’s nicht ganz so hundertprozentig klappt mit der Entschärfung.

 Hochspannend und mit sechs Oscars ausgezeichnet: „Tödliches Kommando“ aus dem Jahr 2009. Mutter aller Entschärfungsfilme aber ist „Juggernaut“, in Deutschland bekannt als „18 Stunden bis zu Ewigkeit“. Sie erinnern sich? Der blaue oder der rote Draht: Darum geht’s für Anthony Fallon (Richard Harris) am Ende. Ganz so spannend wird’s nicht in Aalen, wollen wir hoffen. Und wer das feine Interview meines Kollegen Martin Simon mit Ralf Wendel gelesen hat, der kann davon ausgehen, dass die mutmaßliche Fliegerbombe bei den Profis vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes in guten Händen ist. Und die Frage keine Rolle spielt: der blaue oder der rote Draht?

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