Der Charakter des Spiesels bleibt erhalten

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Bald sind die Umbau- und Sanierungsarbeiten am Spieselbad Wasseralfingen beendet. Auch wenn aufgrund der Pandemie noch nicht absehbar ist, wann geöffnet werden kann, laufen die Vorbereitungen dafür.

Was beim Wasseralfinger Freibad alles modernisiert und neu gestaltet wurde und wie der Bäderleiter die Saison vorbereitet.

Aalen-Wasseralfingen

Die Umbau- und Sanierungsarbeiten im Freibad Spiesel stehen kurz vor ihrem Abschluss. Am Montag stellten Stadtwerke-Geschäftsführer Christoph Trautmann und der für den Bau zuständige Prokurist Norbert Saup das „neue“ Spieselbad Oberbürgermeister Thilo Rentschler und Erstem Bürgermeister Wolfgang Steidle vor.

Baubürgermeister Steidle sagte: „Nach kurzen Anfangsirritationen war es die richtige Entscheidung, weitgehend im Bestand zu sanieren. Das Ergebnis zeigt, es hat sich gelohnt.“

Zudem sei das Bad jetzt barrierefrei begehbar und so für alle zu genießen. „Der attraktive Charakter des Bades und sein bisher bewährtes Rezept sind erhalten geblieben“, ergänzte Trautmann. Oberbürgermeister Thilo Rentschler bezeichnete da Bad als das schönste der Region. „Dies ist ein großer Wurf geworden. Es hat sich gelohnt, 2018 noch einmal alles neu zudenken und doch Altes zu bewahren“, sagte er.

Schade sei es, dass bei der derzeitigen Pandemie nicht absehbar sei, wie und wann das Bad geöffnet werden könne. „Da müssen wir alle noch einiges mit unserem Verhalten dafür tun, wie auch für das gesamte Alltagsleben“, ergänzte Rentschler.

Die Baumaßnahmen begannen im Herbst 2019. Bei den Kosten von rund 3,7 Millionen Euro sei man im vorgesehenen Rahmen geblieben, sagte Norbert Saup. Auf Wunsch vieler Nutzer habe man einen zweiten Eingang von den Parkplätzen beim Tennisheim geschaffen, der aber nur für Besucher nutzbar sei, die online eine Karte erworben hätten. Neben der Neugestaltung der Außenanlagen und der barrierefreien Wegeführung ist das zweigeschossige Hauptgebäude grundlegend saniert worden. Dort sind Kassenräume, ein neuer moderner Kiosk, Büroräume, ein Schulungsraum und die Bewirtungsterrasse auf der Eingangsebene entstanden. Im Untergeschoss finden sich jetzt Umkleiden, Schränke, Sanitärbereich, Lager- und Technikräume. Ein Blockheizkraftwerk mit Erdgaskessel und eine PV-Anlage auf dem Pultdach versorgen das Bad jetzt mit der notwendigen Energie.

„Wir werden auch dieses Jahr wegen der Pandemie nur Einzel-, keine Dauer- und Zehnerkarten verkaufen“, sagt Bäderleiter Reinhold Michelberger. Auch gebe es keine „Ampel“ auf der Homepage der Stadtwerke wie im Vorjahr, die Besucher müssen sich online Karten kaufen. „Nähere Regelungen werden demnächst veröffentlicht“, ergänzte Michelberger. Auch ein genauer Eröffnungstermin könne noch nicht gesagt werden, ergänzte Trautmann.

OB Rentschler war es dann schlussendlich auch vorbehalten, mittels eines Feuerwehrschlauchs das erste Wasser ins Schwimmerbecken „zu schießen“.

Dies ist ein großer Wurf geworden.“

Thilo Rentschler, Oberbürgermeister
Oberbürgermeister Thilo Rentschler durfte die Befüllung des Schwimmerbeckens starten, Bürgermeister Wolfgang Steidle, Stadtwerke-Chef Trautmann und Prokurist Norbert Saup (vorne v. li.) freuten sich mit, hinten rechts Michelberger.

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