Der kleine Yigit hat es geschafft!

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Nach langer Zeit können sie jetzt endlich wieder strahlen: Der kleine Yigit nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Therapie im Klinikum in Dubai, mit seinen Eltern Bahadir und Meltem Akkaya (v.l.).
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Der zweijährige Bub aus Antakya hat den Kampf gegen die tödliche Muskelerkrankung gewonnen.

Aalen/Antakya. Die frohe Botschaft kommt kurz nach Weihnachten: "Die medizinische Behandlung in Dubai war für den kleinen Yigit erfolgreich und er darf wieder nach Hause nach Antakya/Hatay", teilt Roland Hamm im Sozialen Netz mit. Er dankt allen Freunden und Helfern aus Aalen und Umgebung für deren Einsatz. Serdar Atasoy, der im deutschen Olpe als Kea-Account-Manager beschäftigt ist, hatte Anfang dieses Jahres durch Verwandte in Aalens türkischer Partnerprovinz Hatay vom Schicksal des zweijährigen Yigit erfahren. Das Schicksal des kleinen Yigit, der an einer seltenen tödlichen Erbkrankheit mit dem Namen Spinale Muskelatrophie (SMA Typ I) leidet, ließ ihn nicht mehr los. "Die meisten kleinen Patienten sterben in den ersten drei Jahren aufgrund von Atemversagen", weiß Atasoy, der daraufhin eine riesige Spendenaktion losgetreten hat. Knapp zwei Millionen Euro Spenden waren in dieser unvergleichlichen Aktion in Aalen, Deutschland und in der Türkei für den todkranken zweijährigen Bub aus Aalens türkischer Partnerprovinz Hatay zusammegekommen. So viel kostet die Therapie mit dem Medikament, das ein Schweizer Pharma-Konzern auf den Markt gebracht hat und das eine Erfolgschance von 95 Prozent verspricht.

Bereits im Juli dieses Jahres konnte Yigits Therapie in einem Klinikum in Dubai beginnen. Jetzt, kurz vor Jahresende, die frohe Botschaft: "Unser SMA-Kämpfer-Held hat seine Behandlung in Dubai abgeschlossen und kehrt nach Hause zurück", teilen Derya und Serdar Atasoy im sozialen Netz mit. "Es schien unmöglich, aber er hat es geschafft. Zum Glück hat Yigit gewonnen, nicht SMA."

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Der kleine Yigit nach seiner erfolgreich abgeschlossenen Therapie im Klinikum in Dubai.

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