Der letzte Schrei

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Lesung Urmel aus dem Eis Foto: Theater der Stadt Aalen

Theater der Stadt Aalen feiert am Samstag Premiere von „Automatenbüfett“.

Aalen. Eva will sich umbringen, doch so weit kommt es nicht, denn Herr Adam rettet sie und nimmt sie mit in sein Wirtshaus. Dort ist Frau Adam der Boss und ein Automatenbüfett der letzte Schrei: Alle wollen Lachs und Jagdwurstbrötchen, Getränke oder Musik für ein paar Groschen.

Das ist die Szenerie in Anna Gmeyners Stück „Automatenbüfett“, mit dem das Theater der Stadt Aalen am Samstag, 14. Januar, Premiere feiert. Termin: 20 Uhr im KubAA.

Dann zeigt das Schauspiel-Ensemble, wie ein ganzer Schwarm von närrischen, gierigen, versponnenen, eigennützigen und verarmten Bürgern regelmäßig im Vereinszimmer besagten Wirtshauses zusammensitzt. Als jetzt Eva die Fantasie der Männerrunde beflügelt, gelingt es Herrn Adam, die anderen vom Traum einer Fischzucht-Industrie zu überzeugen.

Doch so rasch die Zustimmung gewonnen ist, so wenig beständig ist sie auch: Im Handumdrehen haben Frau Adam und ihr Lieblingskellner die Situation ins Gegenteil verkehrt und Eva steht wieder vor dem Nichts. Aber es hat sich etwas verändert. Das erlebt das Theaterpublikum am Samstag.

Einen Tag später, am Sonntag, 15. Januar, heißt es „Urmel aus dem Eis“. Denn dann lädt das Theater der Stadt Aalen Kinder ab vier Jahren zu einer Szenischen Lesung des Buchs von Max Kruse ein, um 15 Uhr im Alten Rathaus. Die kleinen und großen Besucher dürfen erleben, wie Professor Habakuk Tibatong mit dem Jungen Tim Tintenklecks und tierischen Freunden auf der Insel Titiwu lebt. Als eines Tages ein Ei aus der Eiszeit angespült wird und daraus das Urmel schlüpft, beginnt ein großes Abenteuer für die Freunde. Theaterpädagogin Alexandra Stölzl lädt das junge Publikum dazu ein, gemeinsam in die Geschichte einzutauchen, ihr zu lauschen und mit zu lachen und schließlich das Urmel zu retten.

Infos finden sich unter www.theateraalen.de, die Theaterkasse ist unter kasse@theateraalen.de oder (07361) 522-600 zu erreichen. Die Theatergäste werden gebeten, die aktuellen Corona-Bestimmungen, die immer aktuell unter www.theateraalen.de einzusehen sind, zu beachten.

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