Schule und Kita arbeiten eng zusammen

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Der Ortschaftsrat hat sich die neue Kita in Dewangen angesehen. Drei Gruppen haben im Neubau Platz.
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Beim Rundgang mit dem Ortschaftsrat wird der neue Bau in Dewangen vorgestellt.

Aalen-Dewangen. „Die ersten Kinder sind schon als Probegruppe da und genießen das freundliche Ambiente“, sagt Kita-Leiterin Judith Kienle. „Es ist heute keine Einweihung, aber bis Mitte Juli wollen wir fertig sein“, fügt Wolfgang Balle zu. Um die Kindertagesstätte herum in direkter Nachbarschaft von Schwarzfeldschule und Wellandhalle sieht es noch nach Baustelle aus und Wolfgang Balle lässt nicht außen vor, dass man auch im Innenbereich wegen Materialknappheit durchaus Probleme gehabt habe.

Wertiges Holz wurde verbaut und der Holzmarkt ist zur Zeit wegen der immensen Exporte richtig leer gefegt. Die Rätinnen und Räte zeigten sich angetan von den hellen und transparenten Räumen. Dreizehn Kinder seien derzeit bis 14 Uhr in der Betreuung, nachmittags rückten die Handwerker an, erzählt Judith Kienle. In der nachfolgenden Sitzung in der Wellandhalle sagt der stellvertretende Ortsvorsteher Jürgen Gierke. Die neue städtische Kita umfasst drei Gruppen – eine Ganztagesgruppe für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr bis zum dritten Lebensjahr, eine Ganztagesgruppe ab drei Jahren bis zum Schuleintritt sowie eine Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten für Kinder ab zwei Jahren bis zum Schuleintritt. Jürgen Gierke, stellvertretender Ortsvorsteher, fasst zusammen: „Ein tolles Gebäude“ und er verbindet dies mit einem Lob ans Amt für Gebäudewirtschaft und Projektleiter Wolfgang Balle.

Der Ortschaftsrat hat die Verwaltung beauftragt, für das Kinder- und Bildungszentrum Dewangen einen Antrag für die Modellförderung „Kinderbildungszentren Baden-Württemberg“ zu stellen. Das Kinderbildungszentrum Dewangen im engen Schulterschluss von Schwarzfeldschule und der benachbarten neuen Kindertagesstätte waren im Mai für das Projekt auserwählt worden. Dabei geht es um eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule und Kita im Elementar- und Primarbereich.

Vorgabe des Landes ist, dass bis zum 1. Oktober dieses Jahres das pädagogische Fachpersonal vorhanden sein muss. Die Förderung umfasst Personalkosten für die Stelle eines Projektmanagers oder einer Projektmanagerin in Höhe bis zu 50 000 Euro jährlich. „Wir freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit“, sagte die Schulleiterin der Schwarzfeldschule, Katharina Morrison, im Ortschaftsrat.

Natürlich hoffe man baldmöglichst auf die Realisierung der Projektleitung. Das Förderprogramm ist für die Jahre 2021 und 2022 ausgelegt. Monika Brauch-Siedler fragte nach, wie der Ausbau der pädagogischen Teams gestaltet werde. Schulleiterin Morrison meinte, man wolle abwarten, bis der der Förderantrag durch und die Projektleitung gesichert sei.

Schon jetzt arbeite man eng zusammen, erklärte Kita-Leiterin Judith Kienle. Den endgültigen Beschluss fasst der Gemeinderat am 24. Juni.

Lothar Schell

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