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Schwimmkurse: Kein Land in Sicht

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Von: Bea Wiese

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Der Dewanger Ortschaftsrat will Schwimmkurse für Kinder finanzieren.
Der Dewanger Ortschaftsrat will Schwimmkurse für Kinder finanzieren. © Adnan - stock.adobe.com

Dewangen will Teilnahme für Kinder im Ort finanzieren. Die Umsetzung stockt, aber das liegt nicht am Geld. Wofür der Ortschaftsrat sonst noch Geld ausgibt.

Aalen-Dewangen

Die Dewanger Kinder sollen schwimmen lernen. Das darf am Geld nicht scheitern. So sieht es der Ortschaftsrat und hat beschlossen, Eltern die Kosten für den Schwimmkurs ihrer Kinder zu erstatten. 2000 Euro aus dem Ortschaftsbudget stehen in diesem Jahr dafür zur Verfügung. Doch es geht nicht recht voran.

Vier bis fünf Anfragen lägen der Ortschaftsverwaltung vor, informierte Ortsvorsteherin Andrea Zeißler (Freie Wähler) in der jüngsten Sitzung. Nach ihren Recherchen kosten Schwimmkurse zwischen 85 und 120 Euro pro Kind. Sie plädiert dafür, dass das Geld den Eltern nicht nur gegen Vorlage einer Quittung, sondern auch einer Teilnahmebescheinigung erstattet werden. Nicht durchsetzen konnte sich Eberhard Stark (FW) mit der Anregung, nur 85 Prozent der Kosten zu übernehmen, damit es für mehr Kinder reicht.

Das größere Problem sieht Johannes Kohl (FW) woanders: „Es gibt nicht genügend Kurse!“ Monika Brauch-Siedler (Grüne) bestätigte das: Immer wieder höre sie von Eltern, dass die Wartezeit „mindestens ein halbes Jahr, durchschnittlich sogar ein Jahr beträgt“. Sabine Hammer (FW) hat bei der DLRG angefragt, ob sie für Dewanger Kinder einen eigenen Schwimmkurs anbieten können. Eine Antwort steht noch aus. Die vorgesehenen 2000 Euro aus dem Ortschaftsbudget könnten nicht ins nächste Jahr hinübergenommen werden.

T-Shirts für Kinder: Die neue Kinderfeuerwehr in Dewangen mit einer Anschubfinanzierung zu unterstützen, das regt Johannes Kohl an. 20 Kinder sind zurzeit dabei, es sollen T-Shirts angeschafft werden. Einstimmig befürwortete der Ortschaftsrat, 500 Euro aus dem Ortschaftsbudget dafür zu verwenden.

Spielgeräte: Die von Privatleuten gespendet Kletterpyramide neben der Pumptrackanlage kommt gut an. Leider sei es finanziell nicht möglich, eine zweite für Dewangen anzuschaffen, betonte die Ortsvorsteherin. Die Kosten von 20 000 Euro seien über das Ortschaftsbudget nicht zu stemmen. Ähnliches gelte für die drei gewünschten Spielgeräte für den Spielplatz Reichenbach; sie habe dies weitergeleitet an die Stadt. Andrea Zeißler bat auch um Standortvorschläge für einen Spieletisch. Margit Schmid (CDU) regte den Spielplatz Stollwiesen oder den Spielplatz Linsenwasen an.

Sie hatte auch dafür plädiert, zwischen Dewangen und Treppach eine Bank aufzustellen. Laut Michael Stäbler vom Dewanger Bezirksamt scheitert dies momentan daran, dass keine öffentlichen Flächen in dem Bereich zur Verfügung stehen. Der Straßenrandstreifen sei zu schmal.

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