WellandMarkt in Dewangen schreibt schwarze Zahlen

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Der WellandMarkt in Dewangen wird von den Kunden gut angenommen. Das Foto zeigt ein Symbolbild.

Vier Jahre WellandMarkt. Zwar ist der Markt profitabel, dennoch ist er auf Kunden und zusätzliche helfende Hände angewiesen.

Aalen-Dewangen.

Der Einkaufsmarkt WellandMarkt in Dewangen kommt bei den Kundinnen und Kunden an. Das wurde auf der Generalversammlung der WellandMitte eG in der Wellandhalle mehr als deutlich.

Der WellandMarkt hat sich etabliert und ist eine zentrale Anlaufstelle in der Ortsmitte. So gab es eine wichtige und beruhigende Information durch den Vorstand: Die Entwicklung ist positiv, die wirtschaftlich Situation ist zufriedenstellend, es werden „schwarze Zahlen“ geschrieben. Selbst wenn der Markt mit den Preisen etwa von Discountern nicht mithalten kann, sind seine Vorteile weiterhin offensichtlich: Regionalität, Begegnungsmöglichkeiten, Nachhaltigkeit. Arbeitsplätze werden dadurch gesichert. Wer hier einkauft, ist in der Regel kein anonymer Kunde, sondern befindet sich in einer vertrauten Umgebung. Dafür sorgt unter anderem Marktleiterin Christine Styrnol mit ihrem Team.

Neues Sortiment

So ist der Markt für die Bewohner ein wichtiger und ein beliebter Treffpunkt, an dem man sich wohl fühlt. Und es wird viel dafür getan, dass das auch so bleibt und das Warenangebot stets attraktiv ist. Als Beispiel gibt es nun mittwochs Angebote aus der Holzofenbackstube Herdtlinsweiler (Vorbestellung bis Dienstagabend). Am Donnerstag werden Kuchen der Bäckerei Köhler aus Lautern angeboten. Neu sind auch Produkte der Aalener Löwenbräu - vom naturtrüben Bier bis zum Radler.

Nachdem die Coronabeschränkungen aufgehoben sind, wird auch das WellandCafé wieder gerne und öfter besucht.

Der Markt bildet mit dem Rathaus zusammen den Ortskern. Für die Bewohner in Dewangen trägt er viel dazu bei, sich in ihrem Wohnort heimisch zu fühlen. Immerhin ermöglicht er die Lebensmittelversorgung am Ort durch ein komplettes Sortiment und ist durch seine zentrale Lage auch zu Fuß meist gut zu erreichen.

Trotz der genannten positiven Entwicklung ist der WellandMarkt aber nicht automatisch ein „Selbstläufer“. Um seinen weiteren Bestand zu sichern, muss dort auch kräftig eingekauft werden, denn die Umsätze sind rückläufig. Damit verbunden ist deshalb der Appell vor allem an die einheimische Bevölkerung, das auch verstärkt zu tun. Es wäre nach all den Initiativen und Anstrengungen der letzten Jahre ein herber Verlust, wenn dieses Projekt scheitern sollte. Man denke nur an das große Engagement der ehrenamtlichen Mitarbeiter für die Dorfgemeinschaft, auf die der WellandMarkt dringend angewiesen ist. Davon kann es natürlich nie genug geben. Deshalb werden noch helfende Hände gesucht.

Wichtige Botschaft auf der Generalversammlung war deshalb, dass der WellandMarkt weiter so solide wirtschaftet und viele weitere Jahre das Leben der Dewanger Bürger bereichert.

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