Guten Morgen:

Die drei K's und ein Hund

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Ulrike Wilpert

Ulrike Wilpert über das Frauenbild der ganz jungen Männergeneration

Wie war das noch mit den Frauen und den drei K's? Kinder, Küche, Kirche? Vor lauter Gendern und dem Sternchen-gerechten Tippen in Gruppen-Mails; vor lauter flüsternden Übens des sogenannten Glottisschlags, also "Zuschauer" - und dann ... kein Wort, keine Silbe, sondern nur ein kurzes Knacken vor dem "innen" - hätten wir's fast vergessen. Da war doch noch was. Neben "neutral" und so. Da gab's ja auch noch die Frau. Und die Rechtlerinnen (gesprochen ganz ohne Glottisschlag), die ihresgleichen seit Jahrhunderten aus dem Laufgitter zu befreien suchen. Soweit die Theorie. Die Praxis aber ist zumindest bei dem Dreikäsenhoch der Jetztzeit, nennen wir ihn Max, noch nicht angekommen. Einen Hund will er haben. Einen großen. Wie er das Gassigehen denn dann später mal in seinen harten Berufsalltag einbetten wolle, samt Haushalt und Kindern, fragt ihn die Mama. "Das", sagt der Neunjährige mit fester Stimme, "das macht dann meine Verlobte!"

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