DJK-SG Wasseralfingen: Ausstellung zum 100. Geburtstag

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100 Jahre DJK-SG Wasseralfingen: ein Blick in die Ausstellung
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Von Freitag bis Sonntag zeigt eine Jubiläumsausstellung die 100-jährige Geschichte des Vereins. Was die Besucher erwartet.

„Wir haben gute Vorarbeit fürs 125-jährige Jubiläum geschaffen.“

Paul Abele, DJK Wasseralfingen

Aalen-Wasseralfingen

Dienstag, 16 Uhr, Vereinsheim der DJK-SG Wasseralfingen: Die Jubiläumsausstellung ist in trockenen Tüchern. Über 160 Plakate mit sage und schreibe 4500 Bildern aus der DJK-Vereinsgeschichte sind gehängt, akribisch systematisiert, von der Vereinsgründung anno 1921 bis zum heutigen Tag. „Jetzt gönnen wir uns ein kühles Blondes“, sagen die vier wackeren Rentner Bruno Grundler, Richard Seidenfuß, Hugo Graf und Paul Abele.

Wer diese überbordende Fülle an Bildern sieht, der hat den Eindruck, dass das DJK-Quartett hier etwas auf den Weg gebracht hat, was es bislang in diesem Ausmaß in der Vereinswelt auf der Ostalb noch nicht gegeben hat. Keine Selbstzufriedenheit, aber glücklich sind die Vier. Sechs Monate lang hat man sich zweimal pro Woche getroffen, ein Konzept entwickelt und immer wieder verfeinert. Jeder habe seine Hausaufgaben mit nach Hause genommen, erzählt Paul Abele. Zum Beispiel Holzleisten anfertigen, Drähte bieten, für die Beleuchtung sorgen. Die Auftragsliste war lang und jeder hat mitgezogen. Die Initialzündung für die Idee hatte Bruno Grundler gegeben, ein DJK-Urgestein. „Für mich ist die DJK immer Heimat gewesen“, sagt er, um aber gleich ein dickes Lob an seine Mitstreiter weiterzugeben. Richard Seidenfuß ist seine rechte Hand gewesen. Erst war's ein Duo, dann haben auch Hugo Graf und Paul Abele, eigentlich ein „DJK-Reingeschmeckter“, Gefallen an der Sache bekommen. Jeder der Vier hat circa zweihundert Stunden im Ehrenamt auf dem Buckel.

Hugo Graf betont, dass Bruno Grundler nimmermüde Kleinarbeit geleistet habe. Paul Abele zeigt sich beeindruckt, wie circa 20 Abteilungen als „Foto-Lieferanten“ mitgezogen hätten. Wie die Entwicklung des Vereins immer wieder vorangetrieben worden sei, das komme in dem „Bilder-Marathon“ plastisch zum Ausdruck. Es gehe nicht „nur“ ums 100-Jährige, setzt Paul Abele hinzu. „Wir haben gute Vorarbeit fürs 125-jährige Jubiläum und danach geschaffen“, betont er. Einer darf nicht vergessen werden, nämlich der langjährige hauseigene DJK-Fotograf Heinz Stöhr. Alle 160 Plakate hat er fotografiert und digitalisiert.

Die baulichen Tätigkeiten werden in der Ausstellung ins rechte Licht gerückt. Einen Ehrenplatz hat dabei Gerhard Maier, DJK-Motor über Jahrzehnte, der als „DJK-Architekt“ in die Geschichte eingegangen ist. Alles über die Entwicklung des Sportgeländes, den Bau des Vereinsheims. Der DJK-Fasching feiert fröhliche Urständ, die Wasserschnalzer Schludda-Gugga sind mit dabei, die DJK als Sportakrobatik-Hochburg oder das unvergessene „DJK-Theater“ mit ausverkauften Sälen. Der Besucher kann in Vergangenheit und Gegenwart schwelgen.

  • Über 2000 Fotos zeigen in einer Jubiläumsausstellung die 100-jährige, wechselvolle Geschichte der DJK-SG Wasseralfingen. Vernissage ist an diesem Freitag, 10. September, um 17 Uhr im DJK-Vereinsheim am Schimmelberg 54/1. Am Samstag und Sonntag, 11./12. September, gibt es jeweils ab 14 Uhr eine Führung. Am Sonntag, 12. September, ist von 11 bis 13 Uhr Weißwurst-Frühschoppen.
100 Jahre DJK-SG Wasseralfingen:
Bruno Grundler (links) und Paul Abele: Zwei der tüchtigen Rentner, die die Ausstellung vorbereitet haben.

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