Dreikönigskonzert der SHW Bergkapelle

Amerikanische Klänge und berühmte Filmmelodien in der Stadthalle.

Aalen. Nach drei Jahren Pause – endlich wieder ein Dreikönigskonzert der SHW Bergkapelle

Nachdem beim Dreikönigskonzert 2020 der letzte Ton von „Glück Auf“ in der Stadthalle verklungen war, hat sich keiner vorstellen können, dass die Tradition der Konzerte in den nächsten Jahren nicht fortgeführt werden kann.

Aber jetzt freuen sich alle Musikerinnen und Musiker des Sinfonischen Blasorchesters und seines Jugendorchesters wieder auf das erste „echte“ Dreikönigskonzert am 6. Januar um 15 Uhr in der Stadthalle Aalen.

Gleich zum Comeback hat sich Günter Martin Korst mit seinem Orchester eine große Aufgabe gestellt. Nachdem die Bergkapelle mit dem Sousa-Marsch „The Liberty Bell“ das Publikum in die Zeit der Jahrhundertwende vom 19. ins 20. Jahrhundert musikalisch entführt, gestaltet das 75-köpfige Orchester die „Sinfonie Nr. 1 – A New Day Rising“ des amerikanischen Komponisten Steven Reineke. In vier Sätzen werden die Vorgänge rund um das schreckliche Erdbeben in San Francisco von 1906 musikalisch erzählt. Mit einer Leinwandmusik aus einer Mischung von Ragtime-Klängen, Westernmotiven und Maschinenmusik zeichnet Reineke ein Portrait der Goldgräberstadt. Der zweite Satz „Nocturne“ beschreibt die friedliche Stimmung am Vorabend des Erdbebens – inklusive eines Besuchs in der Oper, in der tatsächlich der große Enrico Caruso in der Oper „Carmen“ ein Gastspiel gab. Anklänge daran leiten in den dritten Satz der Sinfonie „And the Earth trembled“. Das Orchester – verstärkt durch Harfe und Klavier – lässt die Stadthalle hier erbeben.

Im zweiten Konzertteil widmen sich das Jugendorchester und die Bergkapelle der Filmmusik. Zunächst unternimmt das Publikum mit dem Jugendorchester eine Reise im „Glacier Express“, bevor die jungen Musikerinnen und Musiker die berühmtesten Melodien von „Star Wars“ präsentieren.

Daran knüpft die Bergkapelle nahtlos an. Mit dem „Marsch aus 1941“ gibt es beim Dreikönigskonzert eine weitere berühmte Filmmusik von John Williams. Nicht nur der Film ist eine wunderbare Satire, sondern auch die Musik kommt mit einem besonderen Augenzwinkern daher. Bei Filmmusik darf natürlich der italienische Komponist Ennio Morricone nicht fehlen. Bei „Gabriel’s Oboe“ darf sich das Publikum auf träumerische Melodien mit Martina Allgeyer an der Solo-Oboe freuen.

Zum Abschluss des Konzerts geht’s dann nach Gotham City. Bei „Batman“ erleben die Zuschauerinnen und Zuschauer die Bergkapelle in zwei musikalischen Gewändern. Zum einen als großes Filmorchester, zum anderen als swingende Big-Band im Funkstyle.

Eintritt frei. Um Spenden für die musikalische Arbeit wird gebeten.

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