Geistlicher Impuls

Du bist mein!

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"Ach, Sie sind es, Herr Pfarrer! Ich habe Sie gar nicht erkannt hinter ihrer Maske!" So werde ich zurzeit oft gegrüßt. Die Maskenpflicht ist lästig, ja – aber sie bringt auch Neues ans Licht:

"Ach, Sie sind es, Herr Pfarrer! Ich habe Sie gar nicht erkannt hinter ihrer Maske!" So werde ich zurzeit oft gegrüßt. Die Maskenpflicht ist lästig, ja – aber sie bringt auch Neues ans Licht: Hygienebewusstsein, Kreativität und eine andere Wahrnehmung des anderen. Coronabietet uns die Chance, neu entdeckt zu werden. Verschwinden tut keiner hinter einer Maske. Es stellt sich uns neu die Frage: Wer sind wir? Das Wort Person kommt von dem lateinischen per-sonare und bedeutet (durch eine Maske) hindurch-tönen. Die Corona-Maßnahmen strapazierten unsere Freiheitsrechte ziemlich! Die meisten haben die Einschränkungen in Kauf genommen. Manche aber reagierten mit Hass und Beleidigungen. Unser Gesundheitsminister sagte: "Wir werden nach der Krise einander viel zu verzeihen haben!" Dann, wenn wir keine Masken und keine Schuldzuweisungen mehr benötigen. Wenn wir spüren, wenn es zu uns "durchtönt", dass es hinter allem um den Schutz des "Person-Seins" geht.Wenn Gottes Zusage in uns tönt: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein! (Jesaja 43,1) Uwe Quast, Pfarrer

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