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Dumm, dümmer, am dümmsten

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Jan Sigel hat sich Gedanken über den Superlativ in der Sportwelt gemacht.

In den Sozialen Medien ist er nicht mehr wegzudenken. Der Superlativ. Für die modernsten Hipster ist er die schönste und geläufigste Steigerungsform des Adjektivs. Wer auf Facebook oder sonst wo im Internet nicht im Superlativ spricht, schreibt und textet, ist outer als out, nämlich am outesten. Aber: Es sind alles Nachmacher. Denn in der Sportwelt ist der Superlativ schon lange das gängigste Mittel. Ein Beispiel gefällig? Also: Wenn der Fußball-Zweitligist VfB Stuttgart trotz der größten Aufstiegsambitionen gegen Osnabrück 0:0 spielt, ist das dumm. Dümmer ist es, wenn der Hamburger SV in der 94. Minute gegen Kiel das 3:3 kassiert und die steilste Steilvorlage des direkten Konkurrenten im spannendsten Aufstiegsrennen seit Jahren nicht nutzt. Und was ist am dümmsten? Die einleuchtendste Antwort für den schwäbischsten aller VfB-Fans: natürlich der kommende Gegner aus dem Badischen, die Gelbfüßler aus der Fächerstadt. Aber das Allerdümmste wäre, wenn die Schwaben aus Stuttgart das prestigeträchtigste Derby in Baden-Württemberg am kommenden Sonntag verlieren würden …

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