Geistliches Wort in der Corona-Krise

Ein Bote gegen den Novemberblues

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Torsten Krannich

Regen, Kälte, Dunkelheit, der neuerliche Lockdown – die ersten Tage des Monats machten es uns nicht leicht. Da hat man schnell den Novemberblues im Blut und mag sich nur noch ins Bett verkriechen.

Regen, Kälte, Dunkelheit, der neuerliche Lockdown – die ersten Tage des Monats machten es uns nicht leicht. Da hat man schnell den Novemberblues im Blut und mag sich nur noch ins Bett verkriechen. Doch wir sind keine Bären und können auch nicht monatelang unseren Kreislauf herunterfahren. Der Novemberblues spielt in der Bibel keine Rolle. Kein Wunder, gerade sind in Israel milde 22 Grad. Doch dass die Menschen verzweifeln und hoffnungslos sind, können wir auch lesen. Etwa von Elia, der einst so niedergeschlagen war, dass er nicht mehr leben wollte. Darum zog er sich in die Wüste zurück und legte sich zum Sterben unter einen Strauch. Doch ein Bote Gottes kam zu Elia, gab ihm Nahrung, stärkte ihn und weckte so neue Lebenshoffnung - dreimal. Ich wünsche uns allen in diesen Tagen solche Boten, damit uns der Corona- und Novemberblues nicht ganz nach unten zieht. Dr. Torsten Krannich evangelischer Pfarrer Essingen

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