Geistliches Wort in der Corona-Krise

Ein Jahr nach dem Lockdown

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Ich kann mich noch gut an eine Feier vor dem ersten Lockdown vor einem Jahr erinnern. Auch damals schon Abstand halten, kein Händeschütteln und Umarmen.

Ich kann mich noch gut an eine Feier vor dem ersten Lockdown vor einem Jahr erinnern. Auch damals schon Abstand halten, kein Händeschütteln und Umarmen. Aber immerhin, viele nette Leute, Essen und Trinken, ein ausgelassener Abend. Ein Jahr danach geht das gerade noch mit einem Hausstand plus ein befreundetes Ehepaar. Bei allem Murren über Zickzackkurse in der Politik, zu wenig Impfstoff und unvernünftige Leute; wir haben mehrere Impfstoffe, das war so nicht zu erwarten. Halt in der Krise erhalte ich im wahrsten Sinne des Wortes, indem ich auf das schaue, was erreicht wurde und nicht ständig über das klage, was schief geht. Es ist doch erstaunlich wie viel Wissen bei uns Menschen vorliegt, dass wir medizinisch so viel erreichen können. Unser Schöpfer gab uns ein genial entwickeltes Gehirn, das uns ermöglicht, Impfstoffe zu produzieren. Wir brauchen weiterhin einen langen Atem, so wie es auch ein Wort im Alten Testament aussagt: "Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, würde euch geholfen; durch Stille sein und Vertrauen würdet ihr stark sein." (Jesaja 30, 15) Manfred Metzger, Pfarrer in Unterkochen und Ebnat

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