Ein Plädoyer für kleinere Formate über Weihnachten

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Aalen. Michael Fleischer hat im Gemeinderat die Gottesdienste an Heiligabend im Greut zum Thema gemacht. Der Grünen-Chef spricht von "großer Sorge" in Anbetracht der drei "Großgottesdienste" und mahnt OB Thilo Rentschler:

Aalen. Michael Fleischer hat im Gemeinderat die Gottesdienste an Heiligabend im Greut zum Thema gemacht. Der Grünen-Chef spricht von "großer Sorge" in Anbetracht der drei "Großgottesdienste" und mahnt OB Thilo Rentschler: "Suchen Sie mit den Beteiligten andere Formen für Weihnachtsgottesdienste, die der Situation angemessen sind!" "Im Drei-Schicht-Betrieb" mit jeweils 500 bunt gemischten Teilnehmern sei ihm die Gefahr zu groß, dass die Infektion verbreitet wird. "Da gibt es, inklusive An- und Abfahrt sowie Datenerfassung der Teilnehmer, zu viele Kontaktmöglichkeiten und vor allem würde die Nachverfolgung schwierig", sagt Fleischer auf Nachfrage. Der Grünen-Chef fürchtet um das Wohl der Gottesdienstbesucher und ihrer Familien, "sicher zahlreiche aus Risikogruppen". Er schlägt vor, sich über "Hybridformen" Gedanken zu machen." Was er damit meint? Dass einige Gläubige einen Gottesdienst besuchen können und dieser gleichzeitig im Internet gestreamt wird. Und er plädiert für mehrere kleine Formate – über die drei Feiertage verteilt. Das sei im Interesse aller Beteiligten. aki

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