Ein sprühendes Musikfestival verzaubert auf der Schillerhöhe

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Das städtische Orchester mit Chris Wegel spielt auf.
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Gleich sieben Vereine geben sich unterm Mahnmal ein klangvolles Stelldichein. Warum dies die zahlreichen Besucher so richtig genossen haben.

Ein sprühendes Festival auf der Schillerhöhe

Blasmusik Gleich sieben Vereine geben sich ein Stelldichein. Warum des die zahlreichen Besucher richtig genossen haben Von Lothar Schell

Aalen „Endlich was für unsere Musikerinnen und Musiker tun, die so lange im Wartestand waren“, sagt Dr. Roland Schurig, Leiter des Amts für Kultur und Tourismus der Stadt Aalen. Ein wunderschönes Bild präsentiert sich unterm Mahnmal. Perfekt organisiert, mit zwei Musikbühnen, einem beeindruckenden Einmarsch der sieben Ensembles. Währenddessen haben es sich die zahlreichen Besucher schon gemütlich gemacht. Viele haben Decken mitgebracht, lockeres Ambiente und richtig gute Stimmung. Ein wenig Reichsstädter Tage im Kleinformat. Chris Wegel, Dirigent des Städtischen Orchesters, bringt die Sache auf den Punkt: „Es ist schön, endlich wieder von der Bühne in die Gesichter der Menschen zu sehen.“ Die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach sorgt fürs leibliche Wohl, „Aalen – Kultur-Event“ und die Kreissparkasse Ostalb haben sich ins Sponsoring eingebracht, um ein tolles Festival zu ermöglichen. „Wir erleben heute was ganz Nuis“, verspricht Dr. Schurig. Der Rahmen passt und fürs Mittendrin sorgen sieben Orchester. Neben dem Städtischen Orchester sind die Musikvereine aus Fachsenfeld, Unterkochen, Waldhausen, Dewangen und aus Ebnat sowie die SHW-Bergkapelle mit von der Partie.

„Es ist schön, endlich wieder in die Gesichter der Menschen zu sehen“ Chris Wegel, Dirigent des Städtischen Orchesters

„Brass auf Gras“ liefert bei „Picknick-Charakter“ alles, was das breite Spektrum gehobener Blasmusik ausmacht: Von Polka bis Rock, von Samba bis Pop, einfach eine Weltreise der Blasmusik. „Musik kennt keine Grenzen“, der Titel des Städtischen Orchesters, passt haarscharf zum Festival auf der Schillerhöhe. Variationen von klassisch bis futuristisch. Der Musikverein Fachsenfeld wandelt auf den Spuren von ABBA, bietet Erinnerungen an Zirkus Renz mit einem fulminanten Xylophon-Solo. Der Musikverein Unterkochen begibt sich auf Achtziger-Kult-Tour und lässt Bill Ramsey hochleben. „Gruß an Waldhausen“, erklingt es vom vorderen Härtsfeld und bei „Girls, girls, girls“ klatschen die Besucher begeistert Beifall. Eine Reminiszenz an Udo Jürgens und die Beatles intonieren die Musikerinnen und Musiker aus Dewangen. „Musik ist Trumpf‘“, „Wir grüßen mit Musik“ und fetzige Polkas hat der Musikverein Ebfnat zu bieten. Klar, dass auch der „Glück auf Marsch“ nicht fehlen darf. Die SHW-Bergkapelle reiht sich in den Tonzauber ein und bei „Mamma Mia“ gehen die Wogen hoch. Dr. Roland Schurig verspricht, dass „Brass auf Gras“ auf jeden Fall eine Neuauflage bekommen wird.

Der MV Dewangen klatscht mit.
Viele Besucherinnen und Besucher kamen und genossen „Brass im Gras“ in vollen Zügen. Zum Glück hielt das Wetter.

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