Geistliches Wort in der Corona-Krise

Ein Stück Sorglosigkeit atmen

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Die Sonne scheint wieder, die Vögel pfeifen und die ersten Blumen blühen. Mit etwas Aufmerksamkeit entdeckt man die ersten Insekten. Und da ist auch noch der Inzidenzwert:

Die Sonne scheint wieder, die Vögel pfeifen und die ersten Blumen blühen. Mit etwas Aufmerksamkeit entdeckt man die ersten Insekten. Und da ist auch noch der Inzidenzwert: Nach langem Warten ist er auf eine beherrschbare Größe gesunken. Auf vielerlei Ebenen ist Entspannung angesagt. Doch schon wieder drohen Gefahren am Horizont: Corona-Mutationen. Au weh. Was tun? Jesus spricht zu den Menschen: "Sorgt euch nicht um morgen: Denn der morgige Tag wird für sich selber sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage." Wir wissen nicht, was noch kommen wird und kennen die Herausforderungen der Zukunft noch nicht. Wir können uns auf manches vorbereiten und werden bereit sein, wenn Maßnahmen ergriffen werden müssen. Aber heute gibt es Sonne, Vögel, Blüten, Insekten und niedrige Inzidenzwerte. Jetzt darf ich ein Stück Sorglosigkeit atmen, genießen, die Schönheit wahrnehmen. Diese Freiheit darf ich mir nehmen. Sie wird mich stärken für die Herausforderungen, die kommen werden.

Wolfgang Sedlmeier, Pfarrer

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