Geistliches Wort in der Corona-Krise

Ein Symbol für die innere Dürre

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Aalen. Kalte, nasse Tage, eisiger Wind. Die letzte Woche hatte nichts Frühlingshaftes. Doch schon seit einiger Zeit gehört zu den Internetseiten, die ich mir regelmäßig ansehe, der Dürremonitor.

Aalen. Kalte, nasse Tage, eisiger Wind. Die letzte Woche hatte nichts Frühlingshaftes. Doch schon seit einiger Zeit gehört zu den Internetseiten, die ich mir regelmäßig ansehe, der Dürremonitor. Dort kann man sehen, wie trocken Deutschland ist. Selbst nach diesem nassen Winter ist in weiten Teilen unseres Landes der Boden noch immer nicht ausreichend feucht. Darum bin ich selbst über einen Schnee-Regen-Tag froh. Für mich ist der Dürremonitor zum Symbol geworden. Es wird lange dauern, um die innere Dürre, die uns inzwischen wohl alle gefangen hält, wieder zu beseitigen. In einem der großen Hoffnungsworte des Propheten Jesaja spricht Gott: "Ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: Ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen, dass sie wachsen sollen wie Gras zwischen Wassern, wie die Weiden an den Wasserbächen." (Jes 44,3f.)

Torsten Krannich, Pfarrer

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