Ein vierter Kreißsaal für das Ostalb-Klinikum Aalen

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Freude über den neuen Kreißsaal: die leitende Hebamme Monika Bühler (v.l.), Landrat Dr. Joachim Bläse, Chefarzt Dr. Karsten Gnauert, Vorstand Thomas Schneider und Markus Schumacher (zentrales Baumanagement). Die Maßnahme kostete 650 000 Euro. Foto: privat

Warum rund 650 000 Euro investiert wurden und was nun zusätzlich saniert ist.

Aalen. Die Anzahl der Entbindungen ist im Ostalb-Klinikum Aalen in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich stark gestiegen. Seit der Eröffnung der neuen Frauenklinik im Jahr 2013 verzeichnete das Ostalb-Klinikum einen Zuwachs an Geburten um knapp 70 Prozent von 1100 auf jetzt 1900 Geburten im Jahr 2022.

Für Geburtenzahlen in dieser Dimension waren die bisherigen drei Kreißsäle nicht mehr ausreichend. Aus zwei Patientenaufnahmezimmern wurde ein weiterer Kreißsaal inklusive Entspannungsbad geschaffen. Auch der Sectio-OP wurde saniert und mit einer neuen Lüftungsanlage ausgestattet. Bei über 600 Sectio-Geburten im Jahr können so auch die Zentral-OPs entlastet und Sectio-Geburten auf neuestem technischen Standard erfolgen.

Jetzt konnte die langersehnte Erweiterung in der Frauenklinik im Ostalb-Klinikum in Betrieb genommen werden.

Landrat Dr. Joachim Bläse machte sich, gemeinsam mit Vorstand Thomas Schneider und Chefarzt Dr. Karsten Gnauert, vor Ort ein Bild von den neuen Räumlichkeiten.

„Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre kompetente Arbeit im vergangenen Jahr. Machen Sie bitte genauso weiter“, lobte Landrat Dr. Joachim Bläse das Geburtsteam vor Ort.

„Ein Umbau im Krankenhaus während des laufenden Betriebes ist immer eine besondere Herausforderung“, erklärt Thomas Schneider, der Vorstand „Finanzen und zentrale Infrastruktur“. „Umso schöner, dass wir nicht nur unseren Zeitplan, sondern auch das veranschlagte Budget von 650 000 Euro einhalten und die Qualitätsziele vollständig erreicht werden konnten.“ Alle fünf Gewerke hätten Betriebe aus dem Ostalbkreis übernommen.

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