Eine Kooperation über drei Kontinente

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Der Aalener Rektor Prof. Dr. Gerhard Schneider und Dr. Alexandra Jürgens mit den internationalen Partnern bei der Vertragsunterzeichnung.

Weiterbildungskonzept der Hochschule bringt fünf Hochschulen zusammen.

Aalen. Fünf Hochschulen und Universitäten auf drei Kontinenten, die die Lust auf Innovation und der Gedanke der internationalen Zusammenarbeit verbindet: Der Graduate Campus der Hochschule Aalen hat gemeinsam mit Projektpartnern aus Südafrika, Indien, Jordanien und Kroatien den neuen Zertifikatskurs „Innovation Specialist“ ins Leben rufen, um Fachkräfte so länderübergreifend bei der Weiterqualifizierung unterstützen.

Dazu unterzeichneten die Verantwortlichen jetzt ein sogenanntes Memorandum of Understanding, in dem die Lerninhalte und -ziele festgelegt sind.

Prof. Dr. Gerhard Schneider, Rektor der Hochschule Aalen, erklärte: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Gründergeist und die Innovationslust zu fördern, weil diese Fähigkeiten überall auf der Welt in der Industrie und Wirtschaft gefragt sind. Das neue Angebot des Graduate Campus und die internationale Zusammenarbeit ist eine Bereicherung im Bildungsangebot weit über die Region hinaus.“

Neben dem Graduate Campus der Hochschule Aalen sind auch die German Jordanian University in Amman in Jordanien, die Central University of Technology in Bloemfontein in Südafrika, die Vern University in Zagreb in Kroatien sowie die Rajagiri School of Engineering and Technology & Rajagiri Business School & Steag Centre for Smart City Technologies in Kerala in Indien Teil der Kooperation. Die Weiterbildung zum „Innovation Specialist“ ist Teil eines Konzepts des Graduate Campus der Hochschule Aalen, das den Wettbewerb „Smart Qualifiziert“ gewonnen und sich dadurch 100 000 Euro Förderung gesichert hat.

„Innovation Specialist“

Das neue Qualifizierungsangebot „Innovation Specialist“ ist ein sogenannter blended-mobility Weiterbildungskurs. Dabei ergänzen sich E-Learning-Lerneinheiten und ein Kurzprogramm vor Ort an einer der Partneruniversitäten sowie Praxisprojekte. Der Vorteil: Die Teilnehmenden profitieren vom Know-how der internationalen Lehrenden, können im eigenen Tempo selbstständig lernen, knüpfen internationale Kontakte und haben immer einen Ansprechpartner vor Ort.

Stolz auf diesen Erfolg ist Dr. Alexandra Jürgens, Geschäftsführerin des Graduate Campus Hochschule Aalen: „Wir sind sehr glücklich dieses internationale Projekt initiieren zu können. Unser Digital Learning Team und die Professorinnen und Professoren sind sehr kreativ und fleißig am Entwickeln von umfangreichen digitalen Lehr und Lernmaterialien für die Lehreinheiten.

Rund ein Drittel der Bausteine ist bereits fertig.“ Der prämierte Kurs des Graduate Campus der Hochschule Aalen ist für Berufstätige aller Fachrichtungen gedacht. Die Teilnehmenden erarbeiten in internationalen Teams digital die Grundlagen und Methoden des Innovationsmanagement mit Hilfe der entwickelten Lehr-und Lernmaterialien, die online zur Verfügung gestellt werden. Dabei werden konkrete Fragestellungen von Unternehmen in interdisziplinären Teams bearbeitet. Teilnehmende aus aller Welt setzen zusammen ihre Produkt- und Dienstleistungsideen um sowie bauen und programmieren Prototypen. Gemeinsam mit dem Energieunternehmen STEAG werden die Teilnehmenden des ersten blended-mobility Kurses konkrete Lösungen für eine Smart City entwickeln. Teilnehmende sollen dazu für eine Projektwoche nach Indien reisen, sobald das wieder möglich ist.

Die internationalen Partner sind sich einig, dass das Angebot für alle Beteiligten einen großen Mehrwert haben wird, da Innovationsspezialisten länderübergreifend dringend gebraucht werden.

Prof. Dr. Ingo Scheuermann, fachlicher Treiber des Projekts freut sich über die Vertragsunterzeichnung: „Neue Ideen sind überall gefragt, um gerade in Zeiten der Digitalisierung Prozesse agil voranzutreiben und innovative Produkte zu entwickeln. Wir wollen den Teilnehmenden des Kurses das nötige Rüstzeug mit an die Hand geben, damit sie von der Ideenentwicklung über die Umsetzung bis hin zur Evaluation alle Schritte im Unternehmen umsetzen können.“

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